Schweinegrippe und HIV – vorläufige Empfehlungen aus den USA
Schweinegrippe:
Vorläufige Empfehlungen für HIV-Positive

Ein Grippevirus unter dem Elektronenmikoskop. Deutlich zu sehen ist der einzelne RNA-Strang, auf dem das Ergbgut des Virus liegt. Quelle: Cynthia Goldsmith / CDC
Zwar gibt es noch keine Daten, die belegen, wer ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem A H1N1 Virus trägt. Jedoch ist bekannt, dass eine HIV-Infektion, vor allem bei niedriger CD4-Zellzahl, das Risiko einer bakteriellen oder viralen Atemweginfektion erhöht. Die Infektionen verlaufen auch schwerer bzw. mit mehr Komplikationen. Aufgrund dieser Analogie raten die Centers for Disease Control and Prevention (DCD) zum Einsatz von Oseltamivir (Tamiflu®) oder Zanamivir (Relenza®) bei HIV-positiven Patienten
- mit Verdacht auf oder Nachweis von A H1N1 Infektion
- mit engem Kontakt zu Patienten mit Verdacht auf oder Nachweis von A H1N1 Infektion.
Unerwünschte Nebenwirkungen von Oseltamivir und Zanamivir bei HIV-positiven Personen sowie Kontraindikationen gegen HIV-Medikamente sind nicht bekannt.
Interim
Guidance—HIV-Infected Adults and Adolescents: Considerations for Clinicians
Regarding Swine-Origin Influenza A (H1N1) Virus
( http://www.cdc.gov/h1n1flu/guidance_HIV.htm
)
03.05.2009



