IWWIT logo„Ich weiß was ich tue“: HIV-Testwochen

„Ich weiß was ich tue“ oder kurz IWWIT heißt die neue Kampagne der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH). HIV-positive, HIV-negative und ungetestete Männer sprechen auf der interaktiven Kampagnen-Homepage offen über ihre Erfahrungen. Mehr als 20 schwule „Rollenmodelle“ werden bis 2010 in Anzeigen, auf CSDs und Veranstaltungen sowie auf der Website www.iwwit.de ihre ganz persönlichen Geschichten erzählen. Die Sprache ist deutlich und will der neuen Sichtweise auf HIV als schwerer, aber behandelbarer chronischer Erkrankung gerecht werden. Das Ziel: vor allem Männer wieder untereinander ins Gespräch zu bringen, über HIV und wie man sich davor schützt. Die Website bietet neben News und Infos zu Gesundheit, HIV, Lust und Liebe auch Kontakte, Termine von CSD bis HIV-Testberatung, eine Community sowie Specials wie Videos oder E-Cards. Jeder kann sein eigenes Profil anlegen, mitreden und seine Erfahrungen einbringen.

Ein Schwerpunkt der Kampagne sind die IWWIT-Testwochen vom 1.9. bis 30.11.09. Mehr als 50 Projekte in verschiedenen Städten wurden vor allem von lokalen AIDS-Hilfen speziell für Männer, die Sex mit Männern (MSM) haben, entwickelt. Jede Beratungsstelle bringt ihre eigenen Erfahrungen in ihr Angebot ein, und neue Projekte wie „Testmobile" auf Cruising-Parkplätzen versuchen, noch mehr Männer zu erreichen. Gute Beratung und Risikoabklärung zu HIV und sexuell übertragbaren Krankheiten (STDs) sind bei allen Testangeboten oberstes Gebot. Jedes Projekt verpflichtet sich, gemeinsam entwickelte Standards zu Beratungs- und Testdurchführung einzuhalten (http://www.iwwit.de/testwochen/fachinfos.html).

27.07.2009

Nachrichten

  • Automatisierter Bluttest für Leberfibrose

    31. Januar 2012: Siemens bietet den ersten schnellen, automatisierten Biomarker-Test zur Diagnose und Beurteilung einer Leberfibrose an. Der ELF-Test (Enhanced Liver Fibrosis-Test) dauert rund eine Stunde. Er benötigt nur eine Blutprobe.weiter

  • MSD fördert junge Wissenschaftler

    29. Januar 2012: Die Förderung für junge Wissenschaftler , die einen Forschungsaufenthalt an externen Einrichtungen und Organisationen planen, wurde für 2012 auf 20.000 € erhöht.weiter

  • HPV-Test: IQWiG gibt keine Empfehlung

    24. Januar 2012: Studien zeigen, dass mit Hilfe eines Tests auf Humane Papillomaviren (HPV) Vorstufen des Gebärmutterhalskrebses früher erkannt und behandelt werden können. Es fehlt jedoch, so das IQWiG, der Nachweis des Nutzens im Hinblick auf Lebensqualität und Überleben.weiter

  • Britische Leitlinien zur PEP aktualisiert

    22. Dezember 2011: Die neuen Leitlinien zur PEP geben detaillierte Empfehlungen für viele verschiedene Situationen.weiter

  • PrEP-Zulassung beantragt

    15. Dezember 2011: Gilead hat bei der amerikanischen FDA die Zulassung von Tenofovir/Emtricitabin (Truvada®) zur Prä-Expositionsprophylaxe beantragt.weiter

  • Neue Etravirin-Tablette

    30. November 2011: Die europäische Arzneimittelbehörde EMA die 200mg-Formulierung des NNRTI Etravirin (Intelence®) zugelassen.weiter

  • Rilpivirin einzeln und als Fixkombination Rilpivirin/TDF/FTV in der EU zugelassen

    28. November 2011: Der einmal täglich einzunehmende NNRTI Rilpivirin wurde als Einzelmedikament (Edurant®) und als Fixkombination (Eviplera®) für therapienaive HIV-infizierte Erwachsene mit einer Viruslast von ≤ 100.000 HIV-RNA-Kopien/ml zugelassen.weiter

  • Erste Studie mit Mikrobizid mit zwei Wirkstoffen

    23. November 2011: Ein vaginaler Ring, der Dapivirine und Maraviroc enthält, wird in den USA in einer Studie auf seine Tauglichkeit als vaginales Mikrobizid gegen HIV untersucht.weiter

  • Fixkombination DRV/FTC/Cobicistat

    22. November 2011: Die Unternehmen Gilead Sciences und Tibotec Pharmaceuticals (in Deutschland Janssen-Cilag) werden gemeinsam ein neues sogenanntes „Single-Tablet Regime“, d.h. eine Tablette täglich, entwickeln.weiter

  • Gilead kauft Pharmasset

    22. November 2011: Gilead Sciences erweitert mit dem Einkauf sein Hepatitis-C-Portfolio.weiter

  • Keine Inflammation bei niedriger Viruslast

    09. November 2011: Die HIV-Infektion geht mit einer chronischen Entzüdungsreaktion einher. Diese These scheint zumindest bei niedriger Virusvermehrung nicht zuzutreffen.weiter

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