STIKO unter Beschuss
05.10.2009
Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland hat sich für eine Offenlegung der Entscheidungsprozesse der Ständigen Impfkommission (STIKO) ausgesprochen.
Die
bestehenden Mechanismen zur Sicherung der Unabhängigkeit der Entscheidungen der
Ständigen Impfkommission (STIKO), insbesondere hinsichtlich der Offenlegung von
Interessenkonflikten, seinen nicht ausreichend. Weiterhin wird kritisiert, dass
entsprechend der Geschäftsordnung der STIKO die Protokolle der Sitzungen und
die Entscheidungen, vor allem aber auch deren Begründungen, nicht grundsätzlich
veröffentlicht werden.
Seit August 2008 haben die Mitglieder der STIKO nach jahrelangem Drängen, auch
von Transparency Deutschland, ihre potenziellen Interessenkonflikte auf der
Website der STIKO offengelegt. Die aktuellen Angaben vom März 2009 zeigen, dass
die Mehrzahl der derzeit 16 Mitglieder mehr oder minder intensive Kontakte,
darunter auch bezahlte Tätigkeiten, zu den wichtigsten Herstellern von
Impfstoffen haben.
http://www.transparency.de/2009-09-14-Schweinegrippe.1494.0.html



