STIKO-Empfehlungen zur Schweinegrippe-Impfung
8. 10. 2009
Am 8. 10. 2009 veröffentlichte das Robert Koch-Insitut die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Die wichtigsten Punkte im Überblick sowie der Pressetext in voller Länge.
Die STIKO empfiehlt die Impfung gegen die Neue Influenza vorrangig für:
- Personen mit chronischen Erkrankungen
- Schwangere
- Medizinisches Personal
Diese Personengruppen haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf bzw. ein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung. Grundsätzlich profitieren aber alle Personen von der Impfung. Bisherige Daten und Analogieschlüsse sprechen gegen eine besondere Nebenwirkungsträchtigkeit der neuen Impfstoffe. Dennoch müssen wie immer Nutzen und Risiko, insbesondere bei Schwangeren, individuell abgewogen werden.
Die Neue Influenza A (H1N1)ist ansteckender als die herkömmliche saisonale Influenza. Somit könnte es in der Summe zu mehr schweren Verläufen kommen.
Die Impfung gegen die Neue Influenza ist auch wegen der möglichen Resistenzentwicklungen gegen antivirale Medikamente bedeutsam. Seit Ende Juni 2009 gab es aus mehreren Staaten Meldungen über einzelne Resistenzen gegen Oseltamivir. Das neue Virus hat auch das Potenzial, durch genetische Veränderungen seine krankmachende Wirkung zu verstärken.
Informationen zu Impfstoffen sind auf der Internetseite des Paul-Ehrlich-Instituts zu finden (www.pei.de/schweinegrippe
).
Weitere Informationen, u.a. zu häufig gestellten Fragen zum Impfen gegen pandemische und saisonale Influenza: www.rki.de/influenza
und www.rki.de/impfen
http://www.rki.de/cln_100/nn_205760/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2009/26__2009.html

