Neue International AIDS Society-USA Leitlinien empfehlen Therapiestart ab 500 CD4-Zellen
Die frühe antiretrovirale Behandlung kann die Lebensqualität und –dauer verbessern. Entscheidend ist dabei die Bereitschaft des Patienten zur Therapie.
Die neuen Leitlinien der IAS-USA ziehen den DHHS-Leitlinien nach. Die Bedeutung von Nicht-Aids-Ereignissen als Hauptursache der Morbidität und Mortalität von HIV-Infizierten deutet auf den Nutzen einer frühen Therapie. Deshalb gibt es auch keine Kontraindikationen zur Therapie mehr. Vielmehr wird die Behandlung von asymptomatischen Patienten ab einer CD4-Zellzahl unter 500/µl empfohlen sowie bei höheren Helferzellen in bestimmten Situationen, z.B. Hepatitis-Koinfektion, Schwangerschaft, Alter über 60 Jahre usw. sowie in einer diskordanten Partnerschaft als Transmissionsprophylaxe.
Ist die Therapie einmal begonnen, sollte sie ohne
Unterbrechung fortgesetzt werden.



