19% Primärresistenzen bei sensitivem Test
30. Oktober 2010
Untersucht wurden 165 anonyme Proben von therapienaiven Patienten aus den Jahren 2003 bis 2006. Mit dem Standard-Resistenztest fand man in 13% der Proben eine Resistenz, mit dem sensitiveren Verfahren, das auch Minoritäten mit K103N, Y181C und M184V nachweisen kann, dagegen in 19%. Durch die empfindlichere Nachweismethode erhöhte sich der Anteil von K103N-Mutationen von 6% auf 7% und von M184V von 0,6% auf 8%. Die Primärresistenzen waren bei Patienten mit frischer und länger bestehender HIV-Infektion gleich häufig (19% vs 20%).



