HIV-Patienten profitieren vom Rauchstopp

30. Januar 2017

HIV-Patienten, die rauchen, verlieren durch das Rauchen mehr Lebensjahre als durch ihre HIV-Infektion.

Eine Modellrechnung aus den USA kommt zu dem Schluss, dass über 40-Jährige HIV-infizierte Raucher mehr als sechs Lebensjahre durch das Rauchen verlieren: Die Lebenserwartung von HIV-infizierten Männern betrug 65 Jahre bei Rauchern, 71 Jahre bei Ex-Rauchern und 72 Jahre bei Nichtrauchern, bei HIV-infizierten Frauen lag die Lebenserwartung bei 68, 73 bzw. 74 Jahren. Auch bei Über60-Jährigen, die aufhörten zu rauchen, verlängerte sich die Lebenserwartung gegenüber gleichaltrigen Rauchern.

Das Computermodell basiert auf folgenden Annahmen: CD4-Zellzahl 380/µl, Alter von 40 Jahren bei Einschluss in die Kohorte, 89% Adhärenz und 93% Wirksamkeit der antiretroviralen Therapie.


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