Schwangerschaft verstärkt Pathogenität der Influenzaviren

26. März 2017

Sowohl die Pathogenität als auch die Entstehung neuer, hoch-pathogener H1N1-Influenzaviren wird durch die Immunantwort während einer Schwangerschaft verstärkt.

Während der Schwangerschaft existiert eine gezielte Immuntoleranz, um sicherzustellen, dass der Fötus aufgrund seiner väterlichen Gene nicht als fremd erkannt und abgestoßen wird. Kommt es zu einer Infektion mit Influenzaviren, ist jedoch eine schnelle Immunantwort nötig. Deshalb gelten Schwangere als größte Risikogruppe für schwere Verläufe der Influenza.

Anhand eines Tiermodells konnte nun belegt werden, dass schwangere Tiere schwerere Grippe-Verläufe aufweisen und in schwangeren Tieren die Entstehung neuer, hochpathogener Virenbegünstigt ist.


Nachrichten

Weitere Meldungen weiter

Diese Website bietet aktuelle Informationen zu HIV/Aids sowie zur HIV/HCV-Koinfektion. Im Mittelpunkt stehen HIV-Test, Symptome und Auswirkungen der HIV-Infektion, Behandlung der HIV-Infektion, HIV-Medikamente mit Nebenwirkungen und Komplikationen, Aids, Hepatitis B und C. Ein Verzeichnis der Ärzte mit Schwerpunkt HIV ergänzt das Angebot.