Tansania: Bluthochdruck häufig bei HIV-Infizierten

26. März 2017

In ländlichen Gebieten von Tansania wurden bei 12% der Menschen mit einer HIV-Neudiagnose auch ein Bluthochdruck festgestellt – damit ist dort die Inzidenz mehr als 1,5 mal höher als in Europa oder den USA.

Eine Längsschnittstudie untersuchte in einer Kohorte von 955 HIV-Infizierten aus Tansania die Prävalenz und Inzidenz von Bluthochdruck. Bei 111 Patienten (11,6%) wurde zum Zeitpunkt der HIV-Diagnose auch ein Bluthochdruck festgestellt. Weitere 80 Patienten (9,6%) entwickelten nach Beginn der antiretroviralen Therapie einen Bluthochdruck. Der hohe Blutdruck stand nicht im Zusammenhang mit dem Grad der Immunsuppression oder einer bestimmten antiretroviralen Therapie., sondern war assoziiert mit kardiovaskulären Risikofaktoren wie Alter, Body-Mass-Index und Nierenfunktion.


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