Neues Jahrbuch der Infektionen

17. Juli 2017

Das Robert Koch-Institut hat das „Infektionsepidemiologische Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für 2016“ veröffentlicht.

Das neue Jahrbuch enthält Informationen und Analysen zu den rund 60 bundesweit meldepflichtigen Infektionskrankheiten, die von Ärzten und Laboren an die Gesundheitsämter gemeldet werden. Die Meldungen gelangen über die Bundesländer an das Robert Koch-Institut, das die Daten wissenschaftlich auswertet.

Wie 2015 waren auch 2016 gastrointestinale Krankheiten wie Norovirus-Gastroenteritis, Campylobacter-Enteritisund Rotavirus-Gastroenteritis sowie die impfpräventablen Krankheiten Influenza und Windpocken die fünf häufigsten meldepflichtigen Infektionskrankheiten. Während die Zahlen für Hepatitis C aufgrund der Änderung der Falldefinition – nur noch direkte Erregernachweise werden berücksichtigt – abnehmen, nahmen die Fallzahlen für Hepatitis B durch Änderung der Falldefinition und die vermehrte Testung von Asylsuchenden seit 2015 deutlich zu. Auch die steigende Tendenz bei Hepatitis E hat sich fortgesetzt. Für HIV zeigen die Auswertungen einen Rückgang der Neudiagnosen gegenüber 2015.


Nachrichten

  • GBA-Beschluss Maviret®

    22. Februar 2018: Trotz kürzerer Therapiedauer bei naiven Patienten ohne Zirrhose kein Zusatznutzen.weiter

  • GBA-Beschluss Vosevi®

    22. Februar 2018: Selbst bei DAA-vorbehandelten Patienten kein Zusatznutzen.weiter

  • GBA-Beschluss Harvoni®

    22. Februar 2018: Nur bei Jugendlichen im Vergleich zu Peginterferon/Ribavirin nicht quantifizierbarer Zusatznutzen.weiter

  • HIV infiziert auch Knochen

    21. Februar 2018: Bislang galten Knochenprobleme bei Menschen mit HIV oft als Nebenwirkungen der Therapie. Doch offenbar kann das Virus selbst Knochenzellen infizieren.weiter

  • Deutsche Leberhilfe e.V.

    20. Februar 2018: Prof. Christoph Sarrazin zum neuen Vorstand gewählt.weiter

  • PrEP

    20. Februar 2018: Kein Problem mit Fettweiter

  • Säurehemmung doch kein Problem

    19. Februar 2018: Glecaprevir/Pibrentasvir funktioniert auch mit PPI, H2-Blockern oder Antacida.weiter

  • FDA-Zulassung Biktarvy®

    08. Februar 2018: Bictegravir/Emtricitabin/Tenofoviralafenamid wurde in den USA für die Behandlung von HIV-Patienten zugelassen.weiter

  • Marktrückzug von Simeprevir (Olysio®)

    07. Februar 2018: Die Schlacht um den Markt der Hepatitis C-Medikamente zeigt erste Wirkungen.weiter

  • Nivolumab gegen Kaposi-Sarkom

    04. Februar 2018: Der PD1-Blocker wirkt möglicherweise auch gegen den Aids-definierenden Tumor.weiter

  • Herzinfarkt durch Grippe

    02. Februar 2018: Eine Infektion mit Influenza-Viren erhöht das Risiko für einen Herzinfarkt signifikant.weiter

  • Sofosbuvir wirkt auch gegen Zika-Virus

    29. Januar 2018: Im Tiermodell funktioniert es.weiter

  • a4b7-Integrin und HIV-Risiko

    29. Januar 2018: Das Rezeptormolekül scheint das Risiko einer HIV-Infektion zu erhöhen.weiter

  • Stipendien der Deutschen Leberstiftung vergeben

    29. Januar 2018: Mit zwei Freistellungsstipendien fördert die Deutsche Leberstiftung die Forschung zur hepatischen Enzephalopathie und zum Leberkrebs.weiter

  • Impfstoff zur Prävention von Gürtelrose

    29. Januar 2018: Der Impfstoff Shingrix erhielt vom Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) ein positives Votum.weiter

  • Langwirksame HIV-Medikamente bevorzugt

    28. Januar 2018: Die HIV-Patienten aus der Studie LATTE-2 bewerteten die langwirksame Formulierung Carbotegravir plus Rilpivirin intramuskulär injiziert alle vier oder acht Wochen als viel anwenderfreundlicher und diskreter als die tägliche Tabletteneinnahme.weiter

  • Diabetes durch alte HIV-Medikamente

    28. Januar 2018: Die Ursache für Diabetes mellitus Typ bei HIV-Patienten, die älter als 50 Jahre sind, sind meist alte antiretrovirale Medikamente und nicht das Alter oder das Übergewicht.weiter

Weitere Meldungen weiter

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