Menopause beschleunigt Fibrose bei HIV/HCV-koinfizierten Frauen

29. August 2017

Bei HIV/HCV-infizierten Frauen kurz vor und während der Wechseljahre beschleunigt sich die Vernarbung der Leber und die Lebererkrankung schreitet schneller fort als bei Männern.

HCV-monoinfizierte Männer haben ein höheres Risiko für ein schnelleres Fortschreiten der Leberfibrose. Nun ergab eine Studie mit HIV/HCV-koinfizierten Patienten, die eine HIV-Therapie erhielten, dass Frauen in den Wechseljahren ein höheres Risiko für das Fortschreiten der Lebererkrankung haben als Männer. Nachdem bei den Frauen bis zur Menopause aufgrund des Schutzeffektes des Östrogens die Lebererkrankung langsamer fortschritt als bei den Männern, beschleunigte sich die Vernarbung der Leber kurz vor (perimenopausal) und während (postmenopausal) der Wechseljahre – obwohl sie weniger klassische Risikofaktoren für eine Fibrose hatten als die Männer: Sie waren jünger, die Dauer der chronischen HCV-Infektion war kürzer und sie tranken weniger Alkohol.

Nachrichten

Weitere Meldungen weiter

Diese Website bietet aktuelle Informationen zu HIV/Aids sowie zur HIV/HCV-Koinfektion. Im Mittelpunkt stehen HIV-Test, Symptome und Auswirkungen der HIV-Infektion, Behandlung der HIV-Infektion, HIV-Medikamente mit Nebenwirkungen und Komplikationen, Aids, Hepatitis B und C. Ein Verzeichnis der Ärzte mit Schwerpunkt HIV ergänzt das Angebot.