PrEP-Produktion läuft nach Plan

23. September 2017

Die ersten PrEPs werden Anfang Oktober ausgeliefert. Wo kann man sein Rezept einlösen?

Die Resonanz auf die Ankündigung, dass die PrEP endlich auch in Deutschland für 50.- € erhältlich ist, war groß. „Wir haben viele positive Zuschriften bekommen“, freut sich Erik Tenberken von der DAH2KA (Deutsche Arbeitsgemeinschaft HIV- und Hepatitis-kompetenter Apotheken e.V.). Es liegen bereits einige Bestellungen vor, die dann laut Tenberken in der ersten Oktoberwoche ausgeliefert werden können. Die Tabletten wurden von HEXAL an die „Kölsche Blister“ geliefert, wo sie für jeden Patienten individuell verblistert werden. Einen Engpass sieht Tenberken trotz der großen Resonanz nicht, rät aber das Rezept rechtzeitig einzureichen: „Die Tabletten werden nach Vorlage des Rezeptes für jeden Patienten einzeln verblistert, das heißt, es dauert ein paar Tage, bis man das Medikament erhält“.
Das Rezept kann man nicht in jeder Apotheke einlösen, sondern nur in den am Projekt teilnehmenden Apotheken. Momentan gibt es in jeder größeren Stadt mindestens eine Apotheke, die an dem Projekt teilnimmt.  „Das ist nur der Anfang, denn auch bei den Apotheken ist das Interesse groß“, erklärt Tenberken.

Hier finden Sie eine aktuelle Liste von Apotheken, die am PrEP-Projekt teilnehmen.
https://www.dahka.de/index.php/prep/teilnehmende-apotheken


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