CME-Punkte
Pro Modul können Sie bis zu drei Fortbildungspunkte sammeln:
- Lesen Sie den Beitrag
- Drucken Sie den Fragebogen dazu aus und beantworten Sie die Fragen.
- Faxen Sie den Bogen anschließend mit Ihrem Namen und Adresse an HIV&more
Innerhalb weniger Tage wird Ihnen das Zertifikat zugesandt.
Christian Hoffmann, Hamburg:
Opportunistische Infektionen – Teil 8: Atypische Mykobakteriose
Christian Hoffmann, Hamburg:
Opportunistische Infektionen – Teil 7
Fortbildung: Hepatitis&more
LEITLINIE HEPATITIS C1
Neue Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Hepatitis C
Wichtigste Neuerungen bei der chronischen Hepatitis C sind die Empfehlung zur frühzeitigen Therapie und die Individualisierung der Therapiedauer anhand der Viruslast vor Therapiebeginn und dem Ansprechen. Die dekompensierte Leberzirrhose ist keine Kontraindikation mehr. Die akute HCV-Infektion sollte innerhalb von 3-4 Monaten mit einer Interferon-Monotherapie behandelt werden.
Christian Hoffmann, Hamburg:
Opportunistische Infektionen – Teil 6
Obgleich im eigentlichen Sinn weder eine echte opportunistische Infektion noch eine klassische AIDS-Erkrankung, ist der HIV-assoziierte Multizentrische Morbus Castleman (MCD) auch heute noch eine höchst problematische Krankheit. Sie stellt die Behandler vor große diagnostische und therapeutische Herausforderungen. Die meist in Schüben schwer kranken Patienten durchleben nicht selten über lange Monate und manchmal sogar Jahre hinweg diagnostische Irrwege, und zwar auch, weil oft weder Kliniker noch Pathologen diese Entität kennen.
Christian Hoffmann, Hamburg:
Opportunistische Infektionen – Teil 5
Durchfallerkrankungen durch Parasiten waren in der prä-HAART-Ära ein häufiges und schwerwiegendes Problem bei HIV-Patienten. Hierzulande sind sie inzwischen selten geworden. Dennoch sollten Kryptosporidien, Mikrosporidien und Isosporidien bei HIV-Patienten mit chronischer Diarrhoe auch heute noch differential-diagnostisch berücksichtigt werden. In den Entwicklungsländern spielen sie weiterhin eine wichtige Rolle.
Christian Hoffmann, Hamburg:
Opportunistische Infektionen - Teil 4
Infektionen durch den Hefepilz Cryptococcus neoformans sind gefürchtet, wenn auch in Europa relativ selten. In den USA, Afrika und in Südostasien sind sie sehr viel häufiger und gehören weltweit zu den wichtigsten AIDS-definierenden Erkrankungen. Unbehandelt verläuft die Kryptokokkose letal. Die Therapie ist kompliziert, langwierig und nur stationär zu empfehlen. Rezidive waren in der prä-HAART-Ära häufiger (mindestens 15%) als heute. Die Prognose hat sich deutlich verbessert - allerdings bei gleich bleibender Frühmortalität.
Christian Hoffmann, Hamburg:
Opportunistische Infektionen - Teil 3
Die PML ist nach der cerebralen Toxoplasmose die zweithäufigste neurologische AIDS-Erkrankung. Diese schwere Entmarkungskrankheit des zentralen Nervensystems wird durch das JC-Virus (JCV) verursacht, einem einfach gebauten, weltweit verbreiteten Polyomavirus. Angesichts hoher Seroprävalenzen in der Bevölkerung wird von einer latent persistierenden Infektion ausgegangen. Erst bei gestörter zellulärer Immunantwort kommt es zu einer Reaktivierung der JCV-Infektion und damit zur manifesten Erkrankung. Betroffen ist überwiegend die weiße Hirnsubstanz der zerebralen Hemisphären, aber auch das Kleinhirn und in einem Teil der Fälle auch die graue Hirnsubstanz.
Christian Hoffmann, Hamburg:
Opportunistische Infektionen - Teil 2
Obwohl die Inzidenz der zerebralen Toxoplasmose im HAART-Zeitalter auf etwa ein Viertel zurückgegangen ist, bleibt sie hierzulande die wichtigste neurologische AIDS-Erkrankung. Ursache ist die Reaktivierung einer latenten Infektion mit Toxoplasma gondii, einem intrazellulären Parasiten. Die Prävalenz des Erregers variiert erheblich - während T. gondii in den USA eher selten ist, bestehen in Mitteleuropa Durchseuchungsraten von 50 bis zu 90%. Toxoplasmen haben eine Affinität zum ZNS - extrazerebrale Manifestationen sind selten. Oberhalb von 200 CD4-Zellen/µl ist eine zerebrale Toxoplasmose eine Rarität, unter 100 CD4-Zellen/µl ist dagegen immer mit ihr zu rechnen. Es erkranken heute zum großen Teil Patienten, bei denen die HIV-Infektion nicht bekannt und/oder nicht antiretroviral behandelt wurde. Ein Immunrekonstitutionssyndrom ist sehr selten.
Christian Hoffmann, Hamburg:
Pneumocystis-Pneumonie (PCP)
Die PCP bleibt auch im HAART-Zeitalter eine der häufigsten AIDS-Erkrankungen bei HIV-Patienten. Erreger dieser interstitiellen Pneumonie, an der heutzutage fast nur antiretroviral unbehandelte Patienten erkranken, sind Pneumocysten, eine ungewöhnliche Pilzart. Die den Menschen befallene Pneumocystis-Spezies (ursprünglich: P. carinii) wurde inzwischen nach dem tschechischen Parasitologen Otto Jirovec in P. jiroveci benannt. ...
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Komplementäre Therapien 