Sport tut auch bei HIV gut!

30. Oktober 2015

Mindestens 2,5 Stunden pro Woche moderate sportliche Aktivität erniedrigt die Entzündungsparameter und ist auch gut für die Gefäße.

Das ist das Ergebnis einer Substudie mit 147 HIV-positiven Erwachsenen, die im Rahmen der SATURN-Studie 96 Wochen lang 1x täglich 10mg Rosuvastatin oder Plazebo erhielten. Die Studie untersucht den Effekt von Rosuvastatin auf Marker für kardiovaskuläre Risiken, Knochengesundheit und Immunaktivierung. Regelmäßig gemessen wurden unter anderem körperliche Aktivität, kardiovaskuläre und metabolische Parameter, Entzündungsmarker sowie Karotis-Intima-Media-Dicke Karotiden-Dicke und perikardiales Fett. HIV-positive Personen haben mehr perikardiales Fett als HIV-negative Personen und dieses Fett ist assoziiert mit einer systemischen Entzündung bei antiretroviral behandelten HIV-Patienten. Zu Studienbeginn gaben die Patienten an, im Median 44 Minuten pro Woche Sport zu treiben, ein Viertel der Patienten gab mehr als 150 Minuten Sport pro Woche an. Körperliche Aktivität war unabhängig assoziiert mit einer besseren Dehnbarkeit der Karotiden sowie mit einer Abnahme des perikardialen Fetts und der Konzentration von Interleukin-6.