PrEP

20. Februar 2018

Kein Problem mit Fett

In der iPREX-Studie nahmen fast 500 Teilnehmer entweder Placebo (Scheinmedikament) oder Tenofovirdiproxil/Emtricitabin (TruvadaR) täglich zur PrEP.  Nach 1,5 Jahren fand sich kein gar kein Unterschied bei der Fettverteilung. Bei den Blutfetten kam es unter dem PrEP-Medikament zu einem leichten Abfall von Gesamt-Cholesterin, LDL- und HDL-Cholesterin.

Kommentar: Dr. Ramona Pauli

Einige Medikamente gegen HIV haben in der Vergangenheit zu Störungen der Fettverteilung (Lipodystrophie) geführt. Daher ist es sehr beruhigend, dass die Einnahme zur PrEP keine solche Folgen hat. Korrekterweise muss allerdings gesagt werden, dass die Beobachtungszeit der Studie  lediglich 1,5 Jahre betrug. Im Hinblick auf die Blutfette sind die Veränderungen nicht relevant.

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