PostExpositionsProphylaxe

19. April 2018

G-BA äußert sich zur PEP.

Es besteht für keines der in Betracht zu ziehenden antiretroviralen Arzneimittel eine explizite Zulassung zur postexpositionellen Prophylaxe. Eine antiretrovirale Therapie hingegen kann zulassungskonform in jedem Stadium einer HIV-Infektion begonnen werden.

Der Vorsitzende der dagnä Knud Schewe dazu: „Das heutige Statement des G-BA ist sinnvoll und hilfreich in künftigen Diskussionen mit Krankenkassen. Erstmalig wird der Charakter der PEP als Frühtherapie anerkannt. Zentral ist die leitliniengerechte Indikationsstellung! Die dagnä hatte sich beharrlich für Verbesserungen für HIV-Schwerpunktbehandler eingesetzt – auch beim G-BA. Damit gibt es zunehmende – wenn auch nicht vollständige – Verordnungssicherheit. Die konkreten, teilweise schwer verständlichen Formulierungen zeigen den Kompromisscharakter der G-BA-Erklärung. Eine Aufnahme in die Anlage 6 AM-RL (off label use) war schlussendlich aufgrund fehlender Evidenz nicht durchsetzbar.“


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