Dolutegravir

20. Mai 2018

Vorläufige Warnung während der Schwangerschaft. Geburtsfehler wie Spina bifida sind nicht auszuschließen.

Die Europäische Zulassungsbehörde EMA untersucht derzeit vier Fälle von Geburtsfehlern bei Kindern von Müttern, die während der Schwangerschaft Dolutegravir (Tivicay® und in Triumeq® enthalten) eingenommen hatten. Solange diese Untersuchungen nicht abgeschlossen sind, sollten Schwangere kein Dolutegravir erhalten bzw. Frauen, die Dolutegravir einnehmen, sollten effektive Maßnahmen zur Empfängnisverhütung ergreifen. Die Studie untersuchte 11.558 schwangere Frauen in Botswana. 0,9% der Kinder (4 von 426) deren Mütter während der Einnahme von Dolutegravir schwanger wurden, hatten einen Neuralrohrdefekt im Vergleich zu 0,1% (14 von 11.173) deren Mütter andere anti-HIV-Medikamente einnahmen. Die endgültige Auswertung wird in etwa einem Jahr erwartet.


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