PrEP bald Kassenleistung

20. Juli 2018

Laut Gesundheitsminister Spahn soll es bereits in wenigen Monaten soweit sein.

Die gesetzlichen Krankenkassen sollen nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) künftig die Kosten für die HIV-Präexpositionspropylaxe (PrEP) übernehmen. Wer Anspruch auf eine Erstattung haben könnte, sollten GKV-Spitzenverband und KBV aushandeln, sagte er dem "Deutschen Ärzteblatt".

Binnen drei Monaten solle der Bewertungsausschuss eine Vergütung im EBM festlegen. Menschen mit erhöhtem Infektionsrisiko sollten einen gesetzlichen Anspruch auf ärztliche Beratung, Untersuchung und Arzneimittel zur Präexpositionspropylaxe erhalten, so der Minister. Noch in diesem Monat solle das Vorhaben begonnen werden.


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