Kaposi-Sarkom

13. September 2018

Neuer Ansatz mit PD1-Blockern zeigt erste Erfolge.

PD1-Inhibitoren wie Pembrolizumab oder Nivolumab gelten als vielversprechende Therapieoption bei einer Vielzahl von Krebserkrankungen. Diese „Checkpoint-Blocker“ lösen quasi die Bremse des Immunsystems und binden die körpereigene Tumorabwehr in den Heilungsprozess ein.

Bei der Analyse der Daten von 320 Patienten, die mit einer Immuntherapie behandelt worden waren, fand man neun Patienten mit Kaposi-Sarkom, die mit PD1-Blockern behandelt worden waren (acht mit Nivolumab, einer mit Pembrolizumab). Sechs Patienten hatten eine komplette (n=5) oder partielle (n=1) Remission. Durch die Aktivierung des Immunsystems kann es unter Behandlung mit PD1-Blockern zu Autoimmunphänomenen kommen. Bei diesen Patienten traten jedoch keine Nebenwirkungen auf, die schwerer als Grad 2 gewesen wären. Bei sieben Patienten stieg die CD4-Zahl an. Auch Patienten mit hoher Viruslast, niedriger CD4-Zellzahl und negativem PD-L1-Befund sprachen auf die Therapie an. Damit könnte diese Therapieform eine neue Option für Menschen mit HIV-assoziiertem Kaposi-Sarkom darstellen.


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