2DR kompass Logo

Dovato im Vergleich mit BIC/F/TAF: Stark in der Initialtherapie

Wirksamkeit und Verträglichkeit der beiden Leitlinien-empfohlenen Regimes1,2 Dolutegravir/Lamivudin (DTG/3TC, Dovato#) und Bictegravir/Emtricitabin/Tenofovir­alafenamid (BIC/F/TAF) sind in verschiedenen klinischen Studien belegt worden. weiter


Vocabria plus Rekambys: Unabhängig vom Alter hochwirksam

Mit der breiteren Verfügbarkeit von antiretroviralen Medikamenten ist die Lebenserwartung von Personen mit einer HIV-Infektion (PLHIV) weltweit gestiegen. weiter


Vocabria plus Rekambys – Erste Real World Daten aus Deutschland

Die Wirksamkeit und Sicherheit der langwirksamen (LA) Injektionstherapie bestehend aus Cabotegravir (CAB, Vocabria1) und Rilpivirin (RPV, Rekambys2) ist im Rahmen von klinischen Studien bereits bei über 2.500 Patient*innen untersucht worden. weiter


OPERA: erfolgreicher Switch von BIC- oder DTG-basierten 3DRs auf DOVATO im Versorgungsalltag

Die prospektive OPERA-Kohorte erfasst die Daten von etwa 12% der Personen mit HIV (PLHIV) in den USA, die an 84 Behandlungszentren betreut werden. weiter


Einfluss einer täglichen oralen Therapie auf die Lebensqualität

Für viele HIV-Patient*innen stellt nicht nur die eigene HIV-Infektion, sondern auch die Einnahme einer antiretroviralen Therapie (ART) eine besondere Herausforderung im Alltag dar: ... weiter


DOVATO: Frauen können gleichermaßen profitieren wie Männer

Für die Wirksamkeit und Verträglichkeit einer antiretroviralen Therapie (ART) kann das biologische Geschlecht relevant sein, wie vor langer Zeit bereits das Beispiel Nevirapin gezeigt hat.weiter


Einfluss einer Therapie mit Dolutegravir + Lamivudin auf verschiedene Entzündungsmarker

Moderne antiretrovirale Therapien sind in der Lage, die Viruslast schnell und anhaltend unter die Nachweisgrenze zu senken. Trotz einer effektiven, frühzeitig begonnenen HIV-Therapie bleiben manche Inflammationsbiomarker erhöht, was auf eine persistierende Inflammation schließen lässt.weiter


DTG + 3TC vs. BIC- oder DTG-basierte Dreifachregime: Kein Unterschied in der Immunrekonstitution nachgewiesen

Die Kombination aus Dolutegravir (DTG) und Lamivudin (3TC) ist in den Leitlinien neben dem Switch auch als Initialtherapie für Patient*innen mit HIV empfohlen.weiter


Stigmatisierung beeinflusst die Lebensqualität

Im persönlichen Alltag vieler HIV-Patient*innen stellt nicht nur die eigene Infektion, sondern auch die Einnahme einer antiretroviralen Therapie (ART) eine Herausforderung dar. weiter


DTG + 3TC vs. B/F/TAF: Schneller Abfall der Viruslast in Sperma und Rektum

Die Leitlinien1,2 sind sich einig – mit der antiretroviralen Therapie (ART) sollte schnellst­möglich nach der Diagnose begonnen werden. weiter


SALSA-Studie: Höhere Therapiezufriedenheit nach Umstellung auf DOVATO

Kumar P et al. Patient-reported outcomes after switching to a 2-drug regimen
of fixed-dose combination dolutegravir/lamivudine: 48-week results from the SALSA study. weiter


DTG + 3TC vs. DTG + TDF/FTC – vergleichbares Ansprechen auch bei suboptimaler Adhärenz

Für den langfristigen Erfolg einer HIV-Therapie sind neben einer effektiven Virussuppression und einer guten Verträglichkeit zwei Dinge essentiell: eine gute Einnahmetreue des Patienten und eine hohe „Forgiveness“ (Verzeihen von Einnahmefehlern) des individuellen Regimes. weiter


CAB + RPV: Adipöse Patient*innen und der Einfluss der Nadellänge

Die Anzahl übergewichtiger und adipöser Personen nimmt weltweit zu – auch in Deutschland ist dieser Trend zu beobachten. Eine Untersuchung des RKI aus dem Jahr 2015 bezifferte den Anteil der Männer mit Übergewicht (BMI >25–30 kg/m2) auf 43,3% (Frauen: 28,8%). Adipositas (BMI ≥30 kg/m2) lag in dieser Analyse bei rund 18% der Männer und Frauen vor. weiter


URBAN-Studie: Erfahrungen mit Dolutegravir + Lamivudin in Deutschland

Im Jahr 2018 wurden die ersten Ergebnisse der GEMINI-Studien veröffentlicht, die zeigten, dass bei antiretroviral nicht vorbehandelten PLHIV eine aus Dolutegravir (DTG) und Lamivudin (3TC) bestehende antiretrovirale Therapie einer konventionellen ART nicht unterlegen ist. In der TANGO-Studie konnte weiter belegt werden, dass eine Umstellung virologisch supprimierter Patient*innen auf Dovato*, der festen Kombination von DTG und 3TC, erfolgreich möglich ist. weiter


CAB + RPV: Interims-Ergebnisse der CARISEL-Studie zeigen: Implementierung einfacher als gedacht

Die langwirksame (LA-) Injektionstherapie ist seit Mai 2021 für die Behandlung der HIV-Infektion zugelassen. Die Kombination von langwirksamem Cabotegravir (CAB, Vocabria) und Rilpivirin (RPV, Rekambys) wird in der Erhaltungsphase alle zwei Monate intramuskulär appliziert. Im Rahmen der Phase-IIIb-Studie CARISEL werden die Erfahrungen der Patient*innen und der behandelnden Studienzentren in den ersten zwölf Monaten der Implementierung der LA-Injektionstherapie im (klinischen) Praxisalltag untersucht.weiter


DOVATO über 3 Jahre im Switch: Starke Daten aus der TANGO-Studie

Zur Kombination der Einzelsubstanzen DTG+3TC liegen bereits eine Vielzahl von Studien vor, die deren Einsatz in supprimierten Patient*innen im Behandlungsalltag untersuchten.1 Auch aus den beiden großen Zulassungsstudien GEMINI 1 und 2 mit therapienaiven Patient*innen sind bereits 144 Wochen Daten zu DTG+3TC verfügbar. weiter


CAB + RPV: Ab sofort ist ein Direktstart mit den i.m. Injektionen möglich, die orale Einleitungsphase ist optional

Seit Mai 2021 ist die langwirksame (LA-) Injektionstherapie für die HIV-Behandlung zugelassen. Die Kombination von langwirksamem Cabotegravir (CAB, Vocabria) und Rilpivirin (RPV, Rekambys) wird ab der Erhaltungsphase alle zwei Monate intramuskulär appliziert. Vor Verabreichung der ersten Injektionen war bislang eine orale Einleitungsphase (OLI) zur Prüfung der Verträglichkeit empfohlen, die aus der täglichen Einnahme von CAB und RPV Tabletten über einen Zeitraum von mindestens 28 Tagen vor der ersten Injektion bestand.weiter


Umstellung auf DTG+3TC: Starke Fünfjahresdaten aus dem klinischen Alltag

In den klinischen Studien TANGO1 und SALSA2 konnte gezeigt werden, dass virologisch supprimierte Personen mit HIV (PLHIV) erfolgreich auf Dovato*, die feste Kombination von Dolutegravir (DTG) und Lamivudin (3TC), umgestellt werden können. In beiden Studien kam es bei insgesamt 615 Umstellungen auf Dovato in keinem Fall zu einem bestätigten virologischen Abbruch oder einer Resistenzentwicklung.weiter


DTG/3TC: Stark im Test & Treat-Setting

Die aktuellen Deutsch-Österreichischen Leitlinien zur HIV-Therapie empfehlen, so früh wie möglich mit der antiretroviralen Therapie (ART) zu beginnen. Die schnelle, vollständige Suppression der Viruslast durch eine effektive ART verhindert eine HIV Übertragung auf andere und kann die Krankheitsprogression verlangsamen.weiter


Stark im Switch: DTG/3TC in der SALSA-Studie

Bereits in der TANGO-Studie war eine Umstellung auf DTG/3TC (Dovato) über mittlerweile 144 Wochen im Vergleich zur Weiterführung eines Tenofoviralafenamid (TAF)-basierten Regimes nicht unterlegen. Allerdings nahmen an der TANGO Studie vorwiegend Männer teil; der Frauenanteil lag lediglich bei rund 8%. weiter


Raum für Verbesserungen:  PLHIV und ihre antiretrovirale Therapie

Die derzeit gängigen antiretroviralen Therapien (ART) müssen mindestens einmal täglich, gegebenenfalls mit einer Mahlzeit, eingenommen werden.weiter


Initialtherapie mit DTG + 3TC: Stark im klinischen Alltag

In den zwei Jahren seit der Zulassung von Dovato, der festen Kombination von Dolutegravir (DTG) und Lamivudin (3TC), wurde bereits eine Vielzahl von „Real World“ Daten für DTG + 3TC publiziert ... weiter


Vorteile und Risiken einer HIV-Therapie mit weniger Substanzen

In den letzten Jahren sind zwei Onepill Regimes zugelassen worden, die neben Dolutegravir (DTG) lediglich eine weitere antiretrovirale Substanz enthalten – entweder Lamivudin (3TC) oder Rilpivirin (RPV). weiter


Dolutegravir + Lamivudin im Vergleich mit Integrasehemmer-basierten Dreifachtherapien

In den Leitlinien von EACS1 (European AIDS Clinical Society) und DAIG2 (Deutsche AIDS-Gesellschaft) gehört das Onepill-Regime aus Dolutegravir und Lamivudin (DTG/3TC, Dovato) zu den empfohlenen Kombinationen für die antiretrovirale Initialtherapie. weiter


Gute Erfahrungen mit Dolutegravir-basierten 2DR im klinischen Alltag

Seit rund 25 Jahren ist die antiretrovirale Dreifachtherapie als erfolgreiches Therapiekonzept etabliert: Die Wirksamkeit ist hoch, Resistenzentwicklungen sind eher selten geworden, die Tablettenzahl ist mittlerweile minimal und Personen mit HIV (PLHIV) haben eine ähnliche Lebenserwartung wie Nicht-Infizierte. weiter


Dolutegravir + Lamivudin verglichen mit anderen empfohlenen Initialtherapien – eine Netzwerkmetaanalyse

In den Leitlinien von EACS1 (European AIDS Clinical Society) und DAIG2 (Deutsche AIDS-Gesellschaft) gehört das Onepill-Regime aus Dolutegravir und Lamivudin (DTG/3TC, Dovato) zu den empfohlenen Kombinationen für die antiretrovirale Initialtherapie. weiter


Dolutegravir/Lamivudin: Vorteile bei metabolischen Parametern

Ein erfolgreiches gesundheitliches Management von Personen mit HIV geht – gerade auch angesichts des steigenden Durchschnittsalters – über die antiretrovirale Therapie hinaus, wobei der Fokus zunehmend bei der Vermeidung und Behandlung von Begleiterkrankungen wie Diabetes und metabolischem Syndrom liegt. weiter


STAT-Studie: „Test & Treat“ mit Dovato bei hochvirämischen Patienten mit einer Ausgangsviruslast von mehr als einer Million Kopien/ml

Die aktuellen internationalen Leitlinien zur HIV-Therapie empfehlen so früh wie möglich mit der antiretroviralen Therapie zu beginnen. Basis dieser Empfehlung waren bisher unter anderem die Ergebnisse der Studien TEMPRANO und START-INSIGHT. weiter


Switch auf Dolutegravir + Lamivudin vs.  Switch auf BIC/FTC/TAF: gibt es Unterschiede?

In den Leitlinien von EACS (European AIDS Clinical Society) und DAIG (Deutsche AIDS-Gesellschaft) gehört die Kombination aus Dolutegravir und Lamivudin (DTG/3TC, Dovato) zu den empfohlenen Kombinationen für die Umstellung virologisch supprimierter Patienten. Eine retrospektive Analyse aus Italien hat kürzlich die Umstellung auf DTG + 3TC mit einer Umstellung auf die feste Kombination aus Bictegravir, Emtricitabin und Tenofoviralafenamid (B/F/TAF, 50/200/25 mg) verglichen.weiter


GEMINI: Ansprechen auch bei suboptimaler Adhärenz vergleichbar

Patienten mit suboptimaler Adhärenz sind Sorgenkinder – je niedriger die Adhärenz, desto wahrscheinlicher ist eine unsichere Virussuppression. Ein Single-Tablet-Regime (STR) kann die Adhärenz erhöhen; offen war bisher die Frage, ob auch die Zahl der verwendeten Substanzen eine Rolle spielt. weiter


Wie entwickeln sich Inflammationsmarker nach einer Umstellung auf DTG/3TC?

Mit der Einführung der antiretroviralen Kombinationstherapie ist die HIV-Infektion zwar zu einer behandelbaren Krankheit geworden, verschiedene gesundheitliche Unterschiede gegenüber Nicht-Infizierten bleiben jedoch bestehen. weiter


Dolutegravir-basierte 2DR: die Datenlage im Überblick

Seit mehreren Jahren werden Dolutegravir (DTG)-basierte 2DR in klinischen Studien und Kohorten untersucht. Während zunächst die Kombination von DTG mit einem geboosterten Proteasehemmer im Fokus stand, verschob sich der Fokus in neueren Studien auf die Kombination mit Rilpivirin (RPV) und vor allem mit Lamivudin (3TC). weiter


ASPIRE und ACTG 5353: Kein Hinweis für ein vermehrtes genitales Shedding unter DTG + 3TC

Eine ART mit Dolutegravir (DTG) und Lamivudin (3TC) war in den Zulassungsstudien in der Initialtherapie1 und im Switch supprimierter Patienten2 über 48 Wochen nicht unterlegen gegenüber den Vergleichstherapien. weiter


LAMIDOL: Umstellung auf DTG + 3TC ohne Einfluss auf Reservoir, residuelle Virämie und HIV-Shedding

Die Dauer der Virussuppression vor Studienbeginn hatte weder auf die residuelle Virämie noch auf die HIV-DNA-Konzentration Einfluss. Für die Größe des zellulären Reservoirs spielte der CD4-Nadir keine Rolle. weiter


Virussuppression im Liquor bleibt nach Umstellung auf DTG + 3TC erhalten

Das 2DR aus Dolutegravir (DTG) und Lamivudin (3TC) war in den Zulassungsstudien in der Initialtherapie1 und im Switch supprimierter Patienten2 über 48 Wochen nicht unterlegen gegenüber den Vergleichstherapien. Innerhalb dieses Zeitraums wurde die Viruslast im Plasma bei 90% der therapienaiven Patienten unter 50 Kopien/ml gesenkt; bei mehr als 93% der vorbehandelten Patienten blieb die Virussuppression erhalten. weiter


Chemsex bei MSM mit HIV – Daten aus der Schweizer HIV-Kohorte

Chemsex bei MSM (men who have sex with men) spielt in vielen Ländern eine Rolle, so auch in Deutschland. Bisher ist wenig über Chemsex bei HIV-positiven Männern bekannt. Eine Analyse der Schweizer HIV-Kohorte (SHCS) hat die Entwicklungen beim Chemsex zwischen 2007 und 2017 sowie mögliche gesundheitliche Risiken evaluiert.weiter


Dolutegravir und Lamivudin bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion: Erfahrungen mit der Dosisanpassung

Die steigende Lebenserwartung von HIV-Patienten bringt es mit sich, dass auch Begleiterkrankungen und Begleitmedikationen häufiger werden. Wechselwirkungsarme, einfach einzunehmende HIV-Therapien werden daher zunehmend wichtiger.weiter


Auftreten von Blips in den GEMINI-Studien (48-Wochen-Daten)

Blips sind unter DTG + 3TC nicht häufiger als unter einer Dreifachtherapie mit DTG + TDF/FTC weiter


LAMIDOL: Kein vermehrtes HIV-Shedding unter DTG + 3TC im Vergleich zu einer Dreifachtherapie

Zur französischen LAMIDOL-Studie, die eine Umstellung von einer herkömmlichen initialen Dreifachtherapie auf die Kombination von Dolutegravir (DTG) und Lamivudin (3TC) bei virologisch supprimierten Patienten untersuchte, sind beim IAS 2019 in Mexico City weitere Daten vorgestellt worden. weiter


LAMIDOL: Nach Umstellung virologisch supprimierter Patienten auf DTG+3TC keine Veränderung des HIV-Reservoirs

Zur französischen LAMIDOL-Studie, die eine Umstellung von einer herkömmlichen initialen Dreifachtherapie auf die Kombination von Dolutegravir (DTG) und Lamivudin (3TC) bei virologisch supprimierten Patienten untersucht, sind in den letzten Wochen weitere Daten publiziert worden.weiter



Aktuelle Daten zu 2DR: Dat’AIDS Kohorte

Verschiedene 2-Drug Regimen (2DR) sind in der Lage, die Virussuppression aufrechtzuerhalten – und können eine wichtige Strategie im Rahmen einer „Maintenance-Therapie“ darstellen. Die Autoren sehen verschiedene potenzielle Vorteile von 2DR. Eine Umstellung von einem wirksamen Regime sollte jedoch nur erfolgen, wenn sichergestellt ist, dass die Virussuppression bestehen bleibt – und zukünftige Behandlungsoptionen erhalten bleiben. weiter



HIVkompass Aktuelle Real-World-Daten und weitere Publikationen für Sie zusammengefasst.

Mit freundlicher Unterstützung ViiV Healthcare