12. April 2008 5.
Würzburger Infektiologisches Symposium

12. April 2008
Zentrum Operative
Medizin (ZOM)
Großer Hörsaal
Oberdürrbacher Str. 6
97080 Würzburg

Kontakt: Prof. Hartwig Klinker (Klinker_H@klinik.uni-wuerzburg.de)

Das Würzburger Infektiologische Symposium, das traditionell alle zwei Jahre stattfindet, greift aktuelle Aspekte der Diagnostik und Therapie sowie den wissenschaftlichen Fortschritt und Perspektiven bei HIV und Virushepatitis auf. Die vielen gemeinsamen Aspekte dieser chronischen Viruserkrankungen machen eine gemeinsame Betrachtungsweise sinnvoll und befruchtend. Neu im Ablauf des Symposiums sind der Eröffnungsvortrag zu einem zentralen Thema der Infektiologie (diesmal Prof. Dr. Klaus Fleischer: Armut und Infektion am Beginn des 21. Jahrhunderts) am Vorabend des Symposiums sowie eine Posterausstellung während der Tagung.


Verbundprojekt Resistenz in Deutschland
AREVIR-GenaFor-Meeting

Die Projekte AREVIR, das Verbundprojekt Monitoring von resistenten HIV mit RESINA und der RKI Serokonverter-Analyse tragen zur besseren Interpretation der Resistenzteste bei und analysieren die Gefahr der Übertragung resistenter HIV in Deutschland. Auf europäischer Ebene werden die Erkenntnisse in das Projekt EuResist eingebracht. Unser Ziel ist letztlich die Vorhersage der Wirksamkeit von Kombinationstherapien. Das Meeting dient seit 2000 dem Austausch zwischen Klinikern, Bioinformatikern und Virologen. Wie immer bieten wir allen Teilnehmern an, eigene Fälle mitzubringen. Vor Ort nutzen wir online Interpretationsprogramme. Dazu braucht jeder Interessent nur die Sequenz in Form eines Fasta-Files von HIV oder HBV mitzubringen. Wie immer sind auch diesmal die Hersteller der kommerziellen Teste und die Verantwortlichen der Interpretations-Tools beim Meeting anwesend, um Fragen zu beantworten und Anregungen aufzunehmen.

10.-11 April 2008 o Stiftung caesar
Ludwig Erhard Allee o 53115 Bonn

Kongresssprache ist Englisch

Kontakt für Anmeldung und Übernachtung: Claudia Müller
Claudia.Mueller@med.uni-duesseldorf.de


05. April 2008
Expertentagung zur Erstellung der Leitlinien für HIV bei Drogenkonsumenten

Zentrale Themen der Expertentagung im Rahmen der Erstellung der deutschen Leitlinien zur Therapie der HIV-Infektion bei Opiat-Abhängigen sind die Strategien zur Initialtherapie, Neben- und Wechselwirkungen sowie die Differentialtherapie bei psychiatrischer Komorbidität. Zur Sprache kommen aber auch im Alltag praxisrelevante Fragen des Patientenmanagements und der Diagnostik.

05. April 2008 - 9-16 Uhr
Hotel im Wasserturm in Köln
Kaygasse 2 o D-50676 Köln

Kontakt: Priv.-Doz. Markus Backmund

Markus.Backmund@p-i-t.info

Ausgabe 1 - 2008 Back

Nachrichten

  • Automatisierter Bluttest für Leberfibrose

    31. Januar 2012: Siemens bietet den ersten schnellen, automatisierten Biomarker-Test zur Diagnose und Beurteilung einer Leberfibrose an. Der ELF-Test (Enhanced Liver Fibrosis-Test) dauert rund eine Stunde. Er benötigt nur eine Blutprobe.weiter

  • MSD fördert junge Wissenschaftler

    29. Januar 2012: Die Förderung für junge Wissenschaftler , die einen Forschungsaufenthalt an externen Einrichtungen und Organisationen planen, wurde für 2012 auf 20.000 € erhöht.weiter

  • HPV-Test: IQWiG gibt keine Empfehlung

    24. Januar 2012: Studien zeigen, dass mit Hilfe eines Tests auf Humane Papillomaviren (HPV) Vorstufen des Gebärmutterhalskrebses früher erkannt und behandelt werden können. Es fehlt jedoch, so das IQWiG, der Nachweis des Nutzens im Hinblick auf Lebensqualität und Überleben.weiter

  • Britische Leitlinien zur PEP aktualisiert

    22. Dezember 2011: Die neuen Leitlinien zur PEP geben detaillierte Empfehlungen für viele verschiedene Situationen.weiter

  • PrEP-Zulassung beantragt

    15. Dezember 2011: Gilead hat bei der amerikanischen FDA die Zulassung von Tenofovir/Emtricitabin (Truvada®) zur Prä-Expositionsprophylaxe beantragt.weiter

  • Neue Etravirin-Tablette

    30. November 2011: Die europäische Arzneimittelbehörde EMA die 200mg-Formulierung des NNRTI Etravirin (Intelence®) zugelassen.weiter

  • Rilpivirin einzeln und als Fixkombination Rilpivirin/TDF/FTV in der EU zugelassen

    28. November 2011: Der einmal täglich einzunehmende NNRTI Rilpivirin wurde als Einzelmedikament (Edurant®) und als Fixkombination (Eviplera®) für therapienaive HIV-infizierte Erwachsene mit einer Viruslast von ≤ 100.000 HIV-RNA-Kopien/ml zugelassen.weiter

  • Erste Studie mit Mikrobizid mit zwei Wirkstoffen

    23. November 2011: Ein vaginaler Ring, der Dapivirine und Maraviroc enthält, wird in den USA in einer Studie auf seine Tauglichkeit als vaginales Mikrobizid gegen HIV untersucht.weiter

  • Fixkombination DRV/FTC/Cobicistat

    22. November 2011: Die Unternehmen Gilead Sciences und Tibotec Pharmaceuticals (in Deutschland Janssen-Cilag) werden gemeinsam ein neues sogenanntes „Single-Tablet Regime“, d.h. eine Tablette täglich, entwickeln.weiter

  • Gilead kauft Pharmasset

    22. November 2011: Gilead Sciences erweitert mit dem Einkauf sein Hepatitis-C-Portfolio.weiter

  • Keine Inflammation bei niedriger Viruslast

    09. November 2011: Die HIV-Infektion geht mit einer chronischen Entzüdungsreaktion einher. Diese These scheint zumindest bei niedriger Virusvermehrung nicht zuzutreffen.weiter

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