Krebs
HIV-Patienten haben ein erhöhtes Krebsrisiko. Die zweite wichtige Gruppe Aids-definierender Erkrankungen sind Krebserkrankungen. Beispiele sind das Kaposi-Sarkom, ein Gefäßtumor der Haut, der in seltenen Fällen auch innere Organe wie Lunge oder Magen-Darm-Trakt befallen kann. Mehr in HIV 2009 - das Buch zu HIV und AIDS. Hodgkin- oder Non-Hodgkin-Lymphome sind Tumoren, die von Lymphozyten (Immunzellen) ausgehen. Mehr HIV 2009 - das Buch zu HIV und AIDS. Auch der Gebärmutterhalskrebs, das Zervixkarzinom, der HIV-infizierten Frau ist Aids-definierend.
Es gibt noch weitere Tumoren, die bei HIV-Infektion und schwulen/bisexuellen Männern gehäuft auftreten. Hierzu gehört beispielsweise das Analkarzinom. Auch bei anderen Nicht-Aids-definierenden Malignomen ist eine erhöhte Inzidenz zu beobachten. Das Risiko für diese Krebserkrankungen insgesamt ist für HIV-Patienten etwa 2 bis 3-fach erhöht im Vergleich zur nicht infizierten Bevölkerung. Sie machen heute rund ein Drittel aller malignen Neuerkrankungen bei HIV-Patienten aus und sind damit etwa so häufig wie maligne Lymphome und das Kaposi-Sarkom. Mehr http://www.hivbuch.de/nicht-aids-definierende-malignome.html
Stand: Februar 2010



