Diskordante Partnerschaft

Unter diskordanter Partnerschaft versteht man, dass ein Partner HIV-positiv und ein Partner HIV-negativ ist.


Für viele HIV-Positive (und HIV-Negative gleichermassen) ist es sehr belastend, in einer HIV-diskordanten Partnerschaft zu leben. Die Angst, denjenigen, den man liebt, möglicherweise anzustecken, belastet viele HIV-Positive. Grundsätzlich bieten sich in einer solchen Konstellation zwei Möglichkeiten: Safer Sex und Kondom (letzteres schützt auch vor anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen) oder eine antiretrovirale Therapie. Die Einnahme von Medikamenten gegen HIV verhindert die Virusvermehrung im Blut. Ist kein Virus im Blut nachweisbar (Viruslast <50 Kopien/ml), werden die HIV-Medikamente regelmäßig eingenommen und liegt keine sexuell übertragbare Erkrankung vor, ist der HIV-Positive sexuell nicht ansteckend.

Siehe auch:

HIV-PrEP

Eine PrEP ist für HIV-Negative eine Möglichkeit, sich vor einer HIV-Infektion zu schützen. Dabei wird das HIV-Medikament Tenofovir/Emtricitabin (Truvada®) vom HIV-Negativen entweder täglich oder Anlaß-bezogen eingenommen. Dies ist nicht notwendig, wenn der HIV-positive Partner gemäß den oben genannten Voraussetzungen nicht infektiös ist.



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