DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DIE SCHWEIZ GESTALTEN GEMEINSAM AIDS-KONGRESS
Drei Länder, ein Kongress: Der SÖDAK 2009

Der bisherige DÖAK wird 2009 erstmalig gemeinsam mit der Schweiz ausgerichtet. Der 1. Deutsch-Österreichisch-Schweizerische AIDS-Kongress heißt SÖDAK und wird vom 24. bis 27. Juni 2009 in St. Gallen stattfinden. Veranstalter sind die Deutsche AIDS-Gesellschaft (DAIG), die Österreichische AIDS-Gesellschaft (ÖAG) und die Schweizerische HIV-Kohortenstudie (SHCS). Kongresspräsident ist Prof. Dr. Pietro Vernazza vom Kantonsspital St. Gallen. Österreich und Deutschland werden jeweils durch die Vizepräsidentinnen Prof. Dr. Elisabeth Puchhammer-Stöckl von der Universität Wien und Dr. Annette Haberl vom Universitätsklinikum Frankfurt vertreten.

PREPARE FOR THE LONG RUN

Der SÖDAK wird die deutschsprachige Tradition des DÖAK fortsetzen, allerdings bedingt durch die Mehrsprachigkeit der Schweiz auch englischsprachige Sessions anbieten. Das Kongressmotto lautet "Prepare for the long run" und soll die notwendige Nachhaltigkeit im Kampf gegen HIV zum Ausdruck bringen. Im Zentrum des Kongresses soll die intensive, interdisziplinäre Diskussion aktueller medizinisch-wissenschaftlicher Themen stehen. Dies erfordert bei vier Kongresstagen auch eine gewisse Fokussierung, so dass für den SÖDAK folgende Themenauswahl getroffen wurde:


Für den SÖDAK unterwegs auf der IAC in Mexico: Annette Haberl und Pietro Vernazza
  • Long-term side effects of HAART - negligible?
  • Virus blocked - Do we prevent encephalopathy?
  • Adherence forever: to maintain motivation
  • Insurance for a long life - with or without children?
  • HIV suppressed - emerging coinfections
  • Gels, pills, vaccine or safe sex forever?
  • HIV under control - STI on rise
  • Glance over the fence: HIV in Eastern Europe
  • Attacking latency or treatment forever?
  • Disease management - an interdisciplinary approach?
  • Early detection of HIV - prevention at its best?
  • It´s a man´s world!? HIV in women

AKTIVE MITGESTALTUNG: CALL FOR ABSTRACTS

SÖDAK Aktuell

Der aktuellste Stand der Dinge zum SÖDAK findet sich unter www.soedak2009.com. Auf der Homepage gibt es auch die Möglichkeit, einen Newsletter, SÖDAK Aktuell, zu abonnieren. Ansprechpartnerin für Fragen und Anregungen zum Kongress ist Frau Doris Hoevel im Sekretariat in St. Gallen. Die Organisation des SÖDAK in den Olma Messen St. Gallen hat die K.I.T. Group Swiss übernommen.

Das wissenschaftliche Komittee für den SÖDAK wurde bereits benannt und setzt sich unter der Leitung von Prof. Bernhard Hirschel aus Genf wie folgt zusammen: PD Dr. Keikawus Arastéh, Prof. Dr. Gabriele Arendt, Prof. Dr. Georg Behrens, Dr. Michael Bochow, Nicca Dunja, Prof. Dr. Matthias Egger, Dr. Stefan Esser, Prof. Dr. Gerd Fätkenheuer, Prof. Dr. Joachim Hauber, Prof Dr. Bernhard Hirschel, Rainer Kamber, Dr. Armin Rieger, Prof. Dr. Jürgen Rockstroh, Prof. Dr. Rebecca Spirig, Armin Schafberger, Prof. Dr. Hans-Jürgen Stellbrink, Dr. Heribert Stoiber, Prof. Dr. Alexandra Trkola, Bernd Vielhaber, Prof. Dr. Robert Zangerle sowie die Mitglieder des Präsidiums. Weitere Mitglieder, insbesondere aus der Schweizerischen HIV-Kohortenstudie, werden noch dazu kommen.

Das Programm des SÖDAK wird zu einem großen Teil aus Beiträgen eingereichter Abstracts gestaltet. Der Kongress bietet eine hervorragende Plattform für die Präsentation aktueller Forschungsprojekte in den teilnehmenden Ländern.

Alle Teilnehmer sind aufgefordert, ihre Projekte auf dem SÖDAK darzustellen und den Kongress aktiv mitzugestalten. Die vorgeschlagenen Themen bieten eine Möglichkeit, die Arbeiten etwas zu fokussieren, aber selbstverständlich werden auch Arbeiten angenommen, die nicht einfach einem der Themen zuzuordnen sind.

Abstract Deadline ist der 31. Januar 2009.

Mehr Informationen unter www.daignet.de

Ausgabe 3 - 2008 Back

Nachrichten

  • Automatisierter Bluttest für Leberfibrose

    31. Januar 2012: Siemens bietet den ersten schnellen, automatisierten Biomarker-Test zur Diagnose und Beurteilung einer Leberfibrose an. Der ELF-Test (Enhanced Liver Fibrosis-Test) dauert rund eine Stunde. Er benötigt nur eine Blutprobe.weiter

  • MSD fördert junge Wissenschaftler

    29. Januar 2012: Die Förderung für junge Wissenschaftler , die einen Forschungsaufenthalt an externen Einrichtungen und Organisationen planen, wurde für 2012 auf 20.000 € erhöht.weiter

  • HPV-Test: IQWiG gibt keine Empfehlung

    24. Januar 2012: Studien zeigen, dass mit Hilfe eines Tests auf Humane Papillomaviren (HPV) Vorstufen des Gebärmutterhalskrebses früher erkannt und behandelt werden können. Es fehlt jedoch, so das IQWiG, der Nachweis des Nutzens im Hinblick auf Lebensqualität und Überleben.weiter

  • Britische Leitlinien zur PEP aktualisiert

    22. Dezember 2011: Die neuen Leitlinien zur PEP geben detaillierte Empfehlungen für viele verschiedene Situationen.weiter

  • PrEP-Zulassung beantragt

    15. Dezember 2011: Gilead hat bei der amerikanischen FDA die Zulassung von Tenofovir/Emtricitabin (Truvada®) zur Prä-Expositionsprophylaxe beantragt.weiter

  • Neue Etravirin-Tablette

    30. November 2011: Die europäische Arzneimittelbehörde EMA die 200mg-Formulierung des NNRTI Etravirin (Intelence®) zugelassen.weiter

  • Rilpivirin einzeln und als Fixkombination Rilpivirin/TDF/FTV in der EU zugelassen

    28. November 2011: Der einmal täglich einzunehmende NNRTI Rilpivirin wurde als Einzelmedikament (Edurant®) und als Fixkombination (Eviplera®) für therapienaive HIV-infizierte Erwachsene mit einer Viruslast von ≤ 100.000 HIV-RNA-Kopien/ml zugelassen.weiter

  • Erste Studie mit Mikrobizid mit zwei Wirkstoffen

    23. November 2011: Ein vaginaler Ring, der Dapivirine und Maraviroc enthält, wird in den USA in einer Studie auf seine Tauglichkeit als vaginales Mikrobizid gegen HIV untersucht.weiter

  • Fixkombination DRV/FTC/Cobicistat

    22. November 2011: Die Unternehmen Gilead Sciences und Tibotec Pharmaceuticals (in Deutschland Janssen-Cilag) werden gemeinsam ein neues sogenanntes „Single-Tablet Regime“, d.h. eine Tablette täglich, entwickeln.weiter

  • Gilead kauft Pharmasset

    22. November 2011: Gilead Sciences erweitert mit dem Einkauf sein Hepatitis-C-Portfolio.weiter

  • Keine Inflammation bei niedriger Viruslast

    09. November 2011: Die HIV-Infektion geht mit einer chronischen Entzüdungsreaktion einher. Diese These scheint zumindest bei niedriger Virusvermehrung nicht zuzutreffen.weiter

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