ALT ATTRIBUTEFrauennetzwerk trifft sich zum Strategiemeeting
3A-Kick-Off 2009: Gelungene Weichenstellung für die Zukunft

Die gemeinsame wissenschaftliche Arbeit bleibt Schwerpunkt der Arbeitsgruppe Ärztinnen und AIDS (3A). Auf einem Strategiemeeting Anfang April in Frankfurt haben die HIV-Behandlerinnen die Ziele ihrer zukünftigen Zusammenarbeit festgelegt. Obwohl frauenspezifische Themen derzeit die Forschungsprojekte bestimmen, haben die Teilnehmerinnen des 3A-Kick-Offs deutlich gemacht, dass sie sich in Zukunft nicht darauf beschränken möchten.

ALT ATTRIBUTEUm in einem Brainstorming, die Zielsetzungen der Arbeitsgruppe möglichst optimal herauszuarbeiten, hatte 3A als externe Moderatorin Harriet Langanke zum ganztägigen Treffen nach Frankfurt eingeladen. Sie stellte zunächst gemeinsam mit den anwesenden Ärztinnen fest, dass 3A gut zwei Jahre nach der Gründung bereits eine Menge erreicht hat: 3A-Monitor, 3A-Map und 3A-Speakers Bureau haben die Rolle der HIV-Behandlerinnen wirksam gestärkt. Die 3A-Analysen stehen für wissenschaftliches Arbeiten auf hohem Niveau und haben frauenspezifische Aspekte der HIV-Therapie in den Blickpunkt gerückt. Die wissenschaftliche Kompetenz von 3A soll jetzt ausgebaut werden. Dazu plant die Gruppe u.a. Fortbildungen zum wissenschaftlichen Publizieren, Präsentationsrhetorik und Moderation.

Versorgung HIV-positiver Frauen – 3A fordert Qualitätsstandards

Grundlagen der Versorgung HIV-positiver Frauen wurden bislang für Deutschland und auch international noch nicht formuliert. Dies ist nach Auffassung von 3A aber dringend erforderlich, um die Qualitätssicherung der Behandlung von Frauen mit HIV/AIDS bundesweit einheitlich zu gewährleisten. 3A wird deshalb noch in diesem Jahr einen praxisnahen Leitfaden zu den Grundlagen der HIV-Therapie von Frauen erarbeiten und zur Verfügung stellen. Parallel dazu werden die Ergebnisse der 3A-Analyse Nr. 3 zur Behandlungswirklichkeit HIV-positiver Frauen in Deutschland weiter ausgewertet und publiziert. Die aus dieser Untersuchung hervorgegangene Analyse Nr. 4 zu HIV-Initialtherapien von Frauen und Männern wurde nach ausführlicher Diskussion um Items zu sozioökonomischen Daten ergänzt und kann jetzt an den Start gehen. Das Projekt wird von der KAAD unterstützt.

3A-Kick-Off: Moderation Harriet Langanke
3A-Kick-Off: Moderation Harriet Langanke

Dreiländernetz

Auf dem SÖDAK in St. Gallen wird 3A einen Workshop anbieten. Brigitte Schmied aus Österreich und Barbara Bertisch aus der Schweiz werden am 25. Juni als Referentinnen zu Gast bei 3A sein, um zum einen die Situation von Frauen mit HIV und zum anderen die Situation ihrer Behandlerinnen in ihren Ländern aufzuzeigen. Das Netzwerk der Behandlerinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz soll über den Kongress hinaus Bestand haben und in Zukunft eine länderübergreifende Zusammenarbeit ermöglichen.

3A-Newsflash: Jetzt abonnieren!

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li: Intensive Diskussion über die nächsten 3A-Projekte; re: Schwerpunkte für 3A werden gesetzt

Seit April bietet 3A als neuen Service allen Interessierten einen Newsletter an, der auf der Homepage der Arbeitsgruppe kostenlos abonniert werden kann. Ebenfalls neu auf der 3A-Seite ist das Formular zur Aufnahme in die 3A-Map, der Landkarte der Behandlerinnen. Einfach ausdrucken, ausfüllen und an 3A faxen!

Kontakt und mehr zu den laufenden 3A-Projekten auf  www.3A-net.de

Ausgabe 2 - 2009Back

Nachrichten

  • Automatisierter Bluttest für Leberfibrose

    31. Januar 2012: Siemens bietet den ersten schnellen, automatisierten Biomarker-Test zur Diagnose und Beurteilung einer Leberfibrose an. Der ELF-Test (Enhanced Liver Fibrosis-Test) dauert rund eine Stunde. Er benötigt nur eine Blutprobe.weiter

  • MSD fördert junge Wissenschaftler

    29. Januar 2012: Die Förderung für junge Wissenschaftler , die einen Forschungsaufenthalt an externen Einrichtungen und Organisationen planen, wurde für 2012 auf 20.000 € erhöht.weiter

  • HPV-Test: IQWiG gibt keine Empfehlung

    24. Januar 2012: Studien zeigen, dass mit Hilfe eines Tests auf Humane Papillomaviren (HPV) Vorstufen des Gebärmutterhalskrebses früher erkannt und behandelt werden können. Es fehlt jedoch, so das IQWiG, der Nachweis des Nutzens im Hinblick auf Lebensqualität und Überleben.weiter

  • Britische Leitlinien zur PEP aktualisiert

    22. Dezember 2011: Die neuen Leitlinien zur PEP geben detaillierte Empfehlungen für viele verschiedene Situationen.weiter

  • PrEP-Zulassung beantragt

    15. Dezember 2011: Gilead hat bei der amerikanischen FDA die Zulassung von Tenofovir/Emtricitabin (Truvada®) zur Prä-Expositionsprophylaxe beantragt.weiter

  • Neue Etravirin-Tablette

    30. November 2011: Die europäische Arzneimittelbehörde EMA die 200mg-Formulierung des NNRTI Etravirin (Intelence®) zugelassen.weiter

  • Rilpivirin einzeln und als Fixkombination Rilpivirin/TDF/FTV in der EU zugelassen

    28. November 2011: Der einmal täglich einzunehmende NNRTI Rilpivirin wurde als Einzelmedikament (Edurant®) und als Fixkombination (Eviplera®) für therapienaive HIV-infizierte Erwachsene mit einer Viruslast von ≤ 100.000 HIV-RNA-Kopien/ml zugelassen.weiter

  • Erste Studie mit Mikrobizid mit zwei Wirkstoffen

    23. November 2011: Ein vaginaler Ring, der Dapivirine und Maraviroc enthält, wird in den USA in einer Studie auf seine Tauglichkeit als vaginales Mikrobizid gegen HIV untersucht.weiter

  • Fixkombination DRV/FTC/Cobicistat

    22. November 2011: Die Unternehmen Gilead Sciences und Tibotec Pharmaceuticals (in Deutschland Janssen-Cilag) werden gemeinsam ein neues sogenanntes „Single-Tablet Regime“, d.h. eine Tablette täglich, entwickeln.weiter

  • Gilead kauft Pharmasset

    22. November 2011: Gilead Sciences erweitert mit dem Einkauf sein Hepatitis-C-Portfolio.weiter

  • Keine Inflammation bei niedriger Viruslast

    09. November 2011: Die HIV-Infektion geht mit einer chronischen Entzüdungsreaktion einher. Diese These scheint zumindest bei niedriger Virusvermehrung nicht zuzutreffen.weiter

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