HCV: Induktion mit doppelter Interferondosis nicht effektiver

Die Induktion einer HCV-Therapie mit einer doppelten Dosis von pegyliertem Interferon-alpha 2b in den ersten 12 Wochen verbessert das langfristige Ansprechen nicht.

In der Untersuchung wurden insgesamt 610 Patienten mit HCV Genotyp 1 oder 4 in den ersten 12 Wochen mit pegIFN-alpha 2b 3,0 mg/kg oder in der normalen Dosierung von 1,5 mg/kg jeweils in Kombination mit Ribavirin behandelt. 70% der Patienten waren weiß. Das Körpergewicht lag im Schnitt bei 85 kg. 70% hatten eine HCV-RNA ≥ 800.000 IU/ml.

EVR, ETR und SVR (32% vs. 29%) waren vergleichbar. Lediglich Patienten mit einem hohen Körpergewicht ≥ 85 kg profitierten von der Induktion (38% vs. 28%, p=0,04).

Die Verträglichkeit der Induktion war vergleichsweise gut. Insgesamt brach jedoch fast die Hälfte der Patienten (n=279) die Therapie ab, 146 in der Induktions- und 133in der Standard-Gruppe.


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    22. November 2011: Gilead Sciences erweitert mit dem Einkauf sein Hepatitis-C-Portfolio.weiter

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