Raltegravir langfristig besser als Efavirenz
An der Phase-3-Studie STARTMRK nahmen 563 therapienaive Patienten teil. Sie erhielten entweder 2x täglich Raltegravir oder 1x täglich Efavirenz jeweils in Kombination mit Tenofovir/Emtricitabin. Die vorab geplante Auswertung zeigte bereits nach vier Jahren und jetzt erneut nach fü̈nf Jahren, dass die initiale Therapie basierend auf Raltegravir bei therapienaiven virologisch (Viruslast <50 Kopien/ml 71% vs 61%) und immunologisch( CD4/µl +374 vs +312) überlegen war im Vergleich zur Standardtherapie mit Efavirenz. Unter Raltegravir traten weniger Nebenwirkungen auf als unter Efavirenz und Raltegravir hatten einen geringeren Einfluss auf die Lipide. Deutlich weniger Patienten in der Raltegravir-Gruppe mussten die Therapie vorzeitig wegen unerwünschter Ereignissen abbrechen ( (5,0% vs 8,9%).




