Keuchhusten
23. August 2023
Bordetella
parapertussis im Vormarsch
Keuchhusten wird in den meisten Fällen durch Bordetella pertussis
(B. pertussis)
verursacht, seltener auch durch B. parapertussis.
Während die B. pertussis-Fallzahlen
derzeit weiterhin unter dem präpandemischen Niveau verbleiben,
lässt sich seit
dem vierten Quartal 2022 eine deutliche Zunahme von B. parapertussis-Erkrankungen
beobachten, die die präpandemischen Fallzahlen übertrifft –
insbesondere in den
jüngeren Altersgruppen. Ursachen hierfür sind wahrscheinlich u.a.
ein Nachholeffekt nach der COVID-19-Pandemie, ein verändertes
Diagnostikverhalten und das Fehlen einer ausreichend wirksamen
Impfung.
Der Erkrankungsverlauf bei B. parapertussis ist in der Regel
milder. Das für
B. pertussis typische Pertussistoxin bildet B.
parapertussis
nicht. Die von der STIKO empfohlene Keuchhusten-Schutzimpfung
richtet sich
gegen B. pertussis und schützt somit nicht unmittelbar vor
B.
parapertussis. Eine gewisse partielle Kreuzprotektion ist
laut Angaben des
RKI möglich.
Im Epidemiologischen Bulletin 33/2023 wird die Epidemiologie der
gemäß IfSG
an das Robert Koch-Institut übermittelten B. parapertussis-Infektionen
dargestellt.
Epidemiologisches
Bulletin 33/2023 (PDF, 3 MB, Datei ist nicht barrierefrei)
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