Diskordante Partnerschaft

Unter diskordanter Partnerschaft versteht man, dass ein Partner HIV-positiv und ein Partner HIV-negativ ist.


Für viele HIV-Positive (und HIV-Negative gleichermassen) ist es sehr belastend, in einer HIV-diskordanten Partnerschaft zu leben. Die Angst, denjenigen, den man liebt, möglicherweise anzustecken, belastet viele HIV-Positive.

Grundsätzlich bieten sich in einer solchen Konstellation drei Möglichkeiten:

Siehe auch:

HIV-PrEP

Safer Sex und Kondom (letzteres schützt auch vor anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen) oder eine antiretrovirale Therapie.

HIV-Behandlung: Die Einnahme von Medikamenten gegen HIV verhindert die Virusvermehrung im Blut. Ist kein Virus im Blut nachweisbar (Viruslast <50 Kopien/ml), werden die HIV-Medikamente regelmäßig eingenommen und liegt keine sexuell übertragbare Erkrankung vor, ist der HIV-Positive sexuell nicht ansteckend.

HIV-PrEP: Der HIV-Negative nimmt das HIV-Medikament Tenofovirdisoproxil/Emtricitabin täglich oder Anlaß-bezogen ein. Dies ist nicht notwendig, wenn der HIV-positive Partner gemäß den oben genannten Voraussetzungen nicht infektiös ist

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