Mikrobiom

09. August 2025

DZIF fördert Entwicklung eines Klebsiella oxytoca-Biotherapeutikums

Ein ausgeglichenes Darmmikrobiom trägt nicht nur zur Verdauung bei, sondern ist auch ein wichtiger Schutzfaktor gegen Infektionen. Forscher:innen am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) unter der Leitung von Prof. Till Strowig, Wissenschaftler im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), wollen die Kraft des Mikrobioms zur Prävention schwerer Infektionen nutzen. Sie haben herausgefunden, dass Bakterien der Art Klebsiella oxytoca pathogen Bakterien aus dem Darm verdrängen können. Aufbauend auf dieser Entdeckung wollen sie ein lebendes Biotherapeutikum entwickeln. Das DZIF fördert die Produktentwicklung bis zur ersten Testung am Menschen nun mit 2,2 Millionen Euro.

Die bisherige Entwicklung wurde unter anderem durch die GO-Bio initial-Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie durch Helmholtz-Innovationsprogramme unterstützt. Im Rahmen des Ausgründungsprogramms „Helmholtz Enterprise“ strebt das Team die Ausgründung seines Projekts unter dem Namen „Arvalus Therapeutics“ an. Die finanzielle Förderung durch das DZIF startete am 1. August 2025 und hat eine Laufzeit von 40 Monaten.



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