HIV
29. Januar 2026
In der randomisierten Studie nahmen 842 Jugendliche (Mittel 15 Jahre, 10 Jahre ART, 80% TDF, 60% supprimiert) in Sambia und Simbawe teil und erhielten 48 Wochen einmal wöchentlich Vitamin D3 (20.000 IU) sowie täglich 500 mg Kalzium bzw. Placebo.
76% der Jugendlichen einen Vitamin-D-Mangel oder eine Vitamin-D-Insuffizienz aufwiesen. Insgesamt zeigte die Vitamin/Kalziumgabe keinen Effekt auf die Knochenmineraldichte. Patienten mit einem Vitamin-D-Mangel bei Studienbeginn (ca 75%) profitierten jedoch von der Gabe, es zeigte sich ein positiver Trend.
Fazit: Nur bei einem Vitamin-D-Mangel ist die Substitution sinnvoll und erfolgreich. Es lohnt sich daher, vor der Verordnung von Vitamin D den Spiegel zu bestimmen. In Afrika hatten 3 von 4 Jugendlichen mit HIV einen Vitamin D- Mangel und auch in Deutschland ist ein Vitamin-D-Mangel weit verbreitet.
Die Studie wurde unterstützt von „European Developing Country Clinical Trials Partnership“










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