Notaufnahme
23. September 2026
Die EUSEM (Emergency Medicine Day Working Group) hat die Antworten von 1.306 Mitarbeiter*innen einer online-Befragung ausgewertet, die in 81 Ländern Mai bis Juni 2026 durchgeführt wurde.
75% der Mitarbeiter*innen in Notaufnahmen haben im letzten Jahr Gewalt miterkebt, 70% gaben psychologische Angriffe, 40% körperliche Angriffe an. Meist waren es die Patienten selbst, ihre Freunde oder Verwandte, angriffen und meist waren Alkohol oder Drogen im Spiel. Überfüllung war allerdings ein mindestens genauso bedeutender Faktor.
Am häufigsten waren verbale Angriffe (87%), gefolgt von körperlichen Angriffen (42%), Sachbeschädigung (26%), sexuelle Belästigung (15%), rassistischer Beleidigung (14%), bewaffnete Konflikte (4.5%), Waffen-induzierte Ereignisse (4 %), sexuelle Angriffe (3.5%), Online Belästigung (3%) und Schusswaffen-Gebrauch (3%).
Fast die Hälfte der Befragten gab an, dass Gewalt in der Notaufnahme in den letzten fünf Jahren zugenommen hat. Das Problem sei nach der Infektionsgefahr das größte Risiko am Arbeitsplatz Notaufnahme. Rund die Hälfte gab an, bereits ein Training zum Umgang mit Gewalt durchlaufen zu haben.
Die Studie wird zudem veröffentlicht in European Journal of Emergency Medicine (EJEM)









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