Wie teuer darf F/TAF zur PrEP sein?

Boston, 10.03 2020

Derzeit wird in erster Linie generisches F/TDF zur PrEP eingesetzt. F/TAF (Descovy®) ist zur PrEP jedoch mindestens genauso wirksam, aber deutlich teurer. In den USA ist F/TAF im Gegensatz zu Europa bereits zur PrEP zugelassen. Deshalb brennt den Amerikanern die Frage nach einem vertretbaren Preis für F/TAF besonders auf den Nägeln. Diese Frage wurde in einer vom NIH gesponsorten Kosten-Effektivitäts-Analyse untersucht. Ausgehend von einem Preis/Jahr für generisches F/TDF von U$ 8300 und für F/TAF U$ 16.000 kamen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass selbst bei einem „worst case scenario“ im Hinblick auf Nierenschäden und Knochenbrüche eine Mehrausgabe von lediglich 670 U$ pro Jahr für F/TAF kosteneffektiv wäre.


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