Infektion

10. Februar 2026

Wie entsteht Schüttelfrost?

Bei Fieber hat man oft ein Gefühl der Kälte, das bis zu Schüttelfrost reicht. Eine japanische Arbeitsgruppe hat den Mechanismus an Ratten untersucht.

Bei Infektionen produziert das Immunsystem von Säuretieren den fieberauslösenden Botenstoff  Prostaglandin E₂ (PGE₂) und zwar in den Gefäßzellen des Gehirns. PGE₂ wirkt auf das präoptische Areal, das thermoregulatorische Zentrum des Gehirns, und löst autonome Fieberreaktionen aus, wie Zittern, erhöhte Wärmeproduktion im braunen Fettgewebe und Verengung der Blutgefäße in der Haut.  PGE₂ verstärkt die Kältesignale vom lateralen parabrachialen Kern (LPB) zum zentralen Kern der Amygdala über EP3-Rezeptoren, wodurch Schüttelfrost ausgelöst und wärmesuchendes Verhalten gefördert wird.

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