Ebola
22. März 2026
Postpartale
Persistenz
in Muttermilch
In September 2019 erkrankte eine 23jährige Frau im Kongo in der 28.
SSW an
Ebola. Sie wurde erfolgreich u.a. mit einem spezifischen
Antikörper (REGN-EB3,
Regeneron) behandelt und nach 16 Tagen entlassen, nach dreimalig
negativer PCR
von EBÒV im Blut. Sie entband in der 42 SSW ein gesundes Kind.
Proben von
Nabelschurblut, Amnionflüssigkeit, vaginalen Sekreten, Blut von
Mutter und Kind
waren EBOV negativ, nur Muttermilch und der Placenta-Abstrich
waren
PCR-positiv. Mutter und Kind wurden getrennt. Tägliche
Untersuchung über 30
Tage ergaben, dass im Blut der Mutter kein EBOV nachwiesen
wurde, jedoch
weiterhin in der Muttermilch aus beiden Brüsten. Zu diesem
Zeitpunkt wurde die
Mutter mit Bromocriptin abgestillt.
Fallbericht aus dem Kongo
Postpartum Persistence of Ebola
Virus in
Breast Milk.
N Engl J Med 2026;394:1138-1139. DOI: 10.1056/NEJMc2511894
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