Dengue und Chikungunya
22. Juni 2026
Aedes albopictus kommen regional in Deutschland vor: in Teilen Baden-Württembergs, Rheinland-Pfalz, Hessens, Nordrhein-Westfalens, sowie in einzelnen Städten in Bayern, Thüringen und Berlin Die Gebiete ihres Vorkommens weiten sich von Jahr zu Jahr aus. Aktuell ist z. B. eine Ausbreitung am Übergang von Mittel- zu Niederrhein zu beobachten. Urbane Räume scheinen auch mehr betroffen zu sein, was der anthropophilen („die menschliche Umgebung suchend“) Natur der Mückenspezies entspricht. Sie wird auch teilweise durch Aktivitäten von Menschen über größere Strecken „verschleppt“, z. B. durch Mitfahren in Autos oder Frachtbehältnissen und gelangt so eher in Gebiete mit höherer Bevölkerungsdichte.
Aedes albopictus können in Deutschland grundsätzlich nicht vorkommende Krankheitserreger wie das Chikungunya-, Dengue- oder Zikavirus auf Menschen übertragen, wenn sie diese Viren zuvor von infizierten Reiserückkehrenden aus Endemiegebieten aufgenommen haben.
Die Zahl der nach Deutschland importierten Dengue-Fälle lag im Jahr 2025 und im ersten Halbjahr 2026 unter denen der Vorjahre. Die importierten Fälle im Jahr 2026 waren vor allem durch Reiserückkehrende von den Malediven und aus Thailand geprägt. Chikungunyavirus-Infektionen wurden Ende 2025 und bis Anfang 2026 vermehrt in Reiserückkehrenden von den Seychellen und aus Kuba übermittelt.
Chikungunyavirus-Infektionen wurden Ende 2025 und bis Anfang 2026 vermehrt in Reiserückkehrenden von den Seychellen und aus Kuba übermittelt, mittlerweile sind die Fallzahlen wieder auf dem Niveau der Jahre vor 2025.










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