Antibiotika-Resistenz
19. November 2023
Im Rahmen von Antibiotika-Ausschreibungen
lässt die AOK
seit zwei Jahren kontrollieren, welche Wirkstoffmengen sich in
Abwässern und Umwelt
finden. Herstellern, die sauber arbeiten, steht ein Bonus zu.
Für die Vergabe eines Generikums-Vertrages mit
der AOK zählt
seit 2020 nicht nur der Preis, sondern auch die Länge der
Lieferkette,
Umweltaspekte und die Einhaltung örtlicher Vorgaben des
Arbeitsschutzes.
Im Auftrag der AOK wurden nun zehn
Produktionsstätten überprüft, acht davon hatten ihren Sitz in
Indien und je
eine in Italien und Spanien. Das prüfende Wasserforschungsinstitut
wertete
Satellitenbilder aus, prüfte die Wasseraufbereitung, Abflussrohre
und
Regenüberläufe. Sie nahmen Proben an verdächtigen Orten und in
nahegelegenen
Seen und Bächen. Etwas mehr als die Hälfte der Produzenten schafft
es nicht,
die Grenzwerte einzuhalten. Im Sommer führte die AOK-Gemeinschaft
das Projekt
bei 21 Produktionsstätten fort, diesmal auch mit Herstellern in
China.
Quelle DAZ, 10. November 2023
Kommentar Dr. Ramona Pauli, München
Es ist schon erstaunlich, dass mit Geld der
deutschen
gesetzlichen Krankenversicherung in Ländern wie Indien und China
die Produktion
von Arzneimitteln nicht nur die Qualität der Produkte, sondern
auch Abwässer prüfen
lässt. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen, das hatten wir
doch schon mal.
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