Virologie

14. Januar 2024

Neues Hochsicherheitslabor in Ulm

Die Ulmer Universitätsmedizin stärkt ihre virologische Forschung mit einem zweiten Labor der Sicherheitsstufe 3, das speziell für die Arbeit mit gefährlichen oder potenziell tödlichen Krankheitserregern konzipiert worden ist.

Nutzen werden die Einrichtung zunächst Forschende des Instituts für Molekulare Virologie am Universitätsklinikum Ulm unter der Co-Leitung der Professoren Frank Kirchhoff und Jan Münch sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Virologie unter der Leitung von Professor Thomas Stamminger. Sie wollen herausfinden, wie es manchen Viren gelingt, erfolgreich vom Tier auf den Menschen überzuspringen und wie sich die Erreger vermehren und ausbreiten. Und natürlich geht es auch darum, im Ernstfall schnell Tests, Impfstoffe und Therapeutika zu entwickeln, mit denen effektiver auf neue Viruserkrankungen wie COVID-19 reagiert werden kann.

Informationen zum S3-Labor:
Laborfläche: rund 80 Quadratmeter
Arbeitsplätze: 9
Kosten: rund 8,4 Millionen Euro
Planung: Scherr & Klimke
Ausführung: HT Group

Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Prof. Dr. Frank Kirchhoff, Co-Leiter Institut für Molekulare Virologie, Universitätsklinikum Ulm, E-Mail: frank.kirchhoff@uni-ulm.de

Prof. Dr. Jan Münch, Co-Leiter Institut für Molekulare Virologie, E-Mail: jan.muench@uniklinik-ulm.de



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