Candida auris
10. Dezember 2024
Infektionen mit C. auris sind ein zunehmendes Problem in
Gesundheitseinrichtungen.
Zu dem 2009 erstmals
beschrieben Pilz wurde im NEJM eine lange Übersicht publiziert.
Die wichtigsten Key
Points
Seit der
Entdeckung 2009 hat sich C.auris rasch ausgebreitet und wurde in
mehr als 45 Ländern auf sechs Kontinenten nachgewiesen. Man
unterscheidet fünf Stämme mit verschiedener geographischer
Verteilung.
C. auris kann
bei bestimmten mikrobiologischen Untersuchungen mit anderen Candida
Spezies verwechselt werden.
C. auris
persistiert lange auf menschlicher Haut sowie unbelebten Objekten,
was zu schwer kontrollierbaren Ausbrücnen in medizinischen
Einrichtungen führen kann.
Eine
Hautbesiedelung mit C. auris ist eine Risikofaktor für eine
Candidämie, die sich bei 25% der kritisch Kranken entwickelt.
Die meisten C.
auris-Stämme sind resistent gegen Fluconazol und einige Stämme
sind resistent gegen alle verfügbaren Pilzmittel
Echinocandine
sind Mittel der Wahl bei invasiver C. auris-Infektion, wobei
Therapieversagen und Rezidive häufiger sind als bei anderen Candida
Spezies.
Lionakis MS und Chowdhary A: Candida auris
infections. N Engl J Med 2024;391:1924-1935 DOI:
10.1056/NEJMra2402635
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