Chikungunya
07. Juli 2025
Autochthoner Chikungunya-Fall im Elsass
Am
1.7.2025 meldeten die Behörden der Region Grand Est, dass im
französischen Départment Bas-Rhin eine nicht reiseassoziierte
(autochthone) Infektion mit dem Chikungunya-Virus festgestellt wurde.
Die betroffene Person hatte sich ausschließlich in zwei Gemeinden
(Lipsheim und Fegersheim) südlich von Straßburg aufgehalten
und
wurde dort offenbar durch den Stich einer infizierten Mücke infiziert.
Die Gemeinden liegen ca. 6 – 7 km Luftlinie vom Rhein und damit der
deutschen Grenze nahe Offenburg entfernt.
In
den letzten Wochen wurden bereits sechs weitere lokale autochthone
Chikungunya-Fälle oder -Cluster in Frankreich festgestellt, die meisten
davon nahe der Mittelmeerküste. Geeignete Vektoren, insbesondere die
asiatische Tigermücke Aedes albopictus, treten aber mittlerweile in
weiten Teilen Frankteichs auf. In Deutschland ist die Tigermücke in
Baden-Württemberg und im Rhein-Main-Gebiet von Hessen und
Rheinland-Pfalz weit verbreitet, darüber hinaus aber auch punktuell in
Bayern, Thüringen, Berlin und Nordrhein-Westfalen.
Epidemiologisches Bulletin 28/2025 – Beitrag erschienen 7.7.2025
https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Epidemiologisches-Bulletin/2025/28_25.pdf?__blob=publicationFile&v=5
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