Robert Koch-Institut
15. Juli 2025
Projekte zur Zecken- und Mücken-Surveillance
Im Rahmen des CLIMATICK Projektes (Climate driven changes in tick borne diseases) erfasst das RKI in Deutschland vorkommende Zeckenspezies und untersucht durch Zecken übertragene Pathogene. Neben der Analyse bereits bekannter Zeckenpathogene (FSME, Borreliose etc.) liegt der Fokus auf der Erkennung von bislang in Deutschland nicht vorkommender Pathogene, deren Ausbreitung durch Klimawandel und Globalisierung begünstigt werden könnte.
www.rki.de/climatick
Im Projekt ZEMEKI werden Zecken und Mücken mit Künstlicher Intelligenz identifiziert. Das Zentrum für Künstliche Intelligenz in der Public Health-Forschung wertet Bilder von Zecken und Mücken aus, die Bürger auf der Website der Stiftung Observation.org hochladen können. Mit Hilfe Künstlicher Intelligenz werden die beobachteten Arten automatisch erkannt und anschließend von Expertinnen und Experten validiert, um eine hohe Zuverlässigkeit zu gewährleisten und die KI-Modelle zu verbessern. Das RKI analysiert die so gewonnenen Daten, um besser zu verstehen, wo Vektoren vorkommen, die Krankheiten übertragen könnten, und wie groß das Risiko für die Bevölkerung ist. Im Fokus steht dabei vor allem die asiatische Tigermücke, die Erreger wie Dengue- oder Chikungunya-Viren übertragen kann.
www.rki.de/zemeki
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