DEUTSCHE LEBERSTIFTUNG
Leberstiftung impft Olympioniken

Die Deutsche Leberstiftung und der Deutsche Olympische Sportbund machen sich gemeinsam gegen Hepatitis stark. Leberspezialisten untersuchen und beraten die Olympioniken im Hinblick auf ihre bevorstehende Reise nach China.

In China gehört die Hepatitis B zu den häufigsten Erkrankungen. Etwa 10 Prozent der Menschen leiden an einer chronischen Hepatitis B. Dementsprechend stellt der Leberkrebs eine der häufigsten Todesursachen in China dar. Auch die Hepatitis A tritt in China deutlich häufiger auf als in Deutschland.


Prof. Dr. Michael P. Manns mit Eike Onnen

Um auf dieses Thema aufmerksam zu machen, hat die Deutsche Leberstiftung dem Deutschen Olympischen Sportbund angeboten, kostenfrei bei allen deutschen Teilnehmern der Olympischen Spiele den Impfstatus festzustellen und eine Impfempfehlung abzugeben. Die ersten Proben sind bereits eingereicht worden. Als einer der ersten hat sich der 25jährige Eike Onnen, amtierender und mehrfacher Deutscher Hallenmeister im Hochsprung, testen lassen. "Der Test auf Hepatitis und entsprechenden Impfstatus ist für mich sehr wichtig, nicht nur anlässlich der Olympischen Spiele in Peking", sagte Onnen.

In der Folge bietet die Deutsche Leberstiftung (mit Unterstützung der Firma GlaxoSmithKline) der gesamten Olympiamannschaft auch die Möglichkeit, sich gegen Hepatitis A und B impfen zu lassen. "Wir hoffen, dass die Besucher der Olympiade dem guten Beispiel folgen und sich ebenfalls testen und impfen lassen, um geschützt nach Peking zu reisen", sagte Prof. Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung.

Weitere Informationen: www.deutsche-leberstiftung.de


Präventionspreis für Heiner Wedemeyer

Der Präventionspreis der DGIM ging in diesem Jahr an den PD Dr. Heiner Wedemeyer, Hannover. Der Hepatitis-Experte befragte Jugendliche nach ihrem Wissen zur Hepatitis B.


PD Dr. Heiner Wedemeyer

Das Ergebnis der Befragung von 1.262 Schülern der achten Klassen aus Gymnasium, Real- und Hauptschulen ist ernüchternd. Je nach Schulform kennen 10 bis 20 Prozent die Krankheit gar nicht. Die überwiegende Zahl der Schüler hat zwar von einer HBV-Infektion schon gehört, "Die Gefahr der Ansteckung durch Geschlechtsverkehr ist jedoch nur etwa der Hälfte der Schüler bewusst", erklärte Wedemeyer. Nur etwa ein Drittel der Schüler weiß, dass Kondome davor schützen. Mädchen kennen ihren Impfstatus besser als Jungen.

Der mit € 5.000 dotierte Preis wurde im Rahmen des 114. Internistenkongresses verliehen, der vom 29. März-2. April 2008 in Wiesbaden stattfand. Stifter des Preises ist die Deutsche Stiftung Innere Medizin.

Ausgabe 2 - 2008 Back

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