ALT ATTRIBUTEGesellschaftliche Akzeptanz von Menschen mit HIV Voraussetzung erfolgreicher Prävention
DAIG bezieht Stellung zur HIV-Transmission unter HAART

Die geringe Infektiosität von HIV-Patienten, die heute durch eine erfolgreiche antiretrovirale Therapie erreicht werden kann, ist eine gute Nachricht für Betroffene und für die Gesellschaft insgesamt. Die HIV-Therapie kann zur Abnahme von Neuinfektionen beitragen und ist somit Bestandteil der Prävention. Diese HIV-Prävention kann allerdings nur in einer Gesellschaft erfolgreich sein, in der Menschen mit HIV und ihre Partner mit ihren besonderen Bedürfnissen und Ängsten akzeptiert und unterstützt werden. Insbesondere die Sorge um die Offenlegung der Diagnose gegenüber Sexualpartnern und der Öffentlichkeit müssen in der Diskussion um die Informationspflicht über HIV ausdrücklich berücksichtigt werden.

Fragen zur Lebertransplantation? - Neuer Service der DAIG liefert Antworten

Für Fragen rund um die Lebertransplantation bei HIV-Patienten stellt die DAIG jetzt einen neuen Online-Service zur Verfügung. Auf der Homepage der Fachgesellschaft finden sich ab sofort deutschlandweit kompetente Ansprechpartner zum Thema, die gerne jedem Interessierten mit ihrer Expertise zur Verfügung stehen. Darüber hinaus erfährt man an dieser Stelle auch Aktuelles aus der Europäischen HIV-Lebertransplantationskohorte. Mehr auf www.daignet.de

Die DAIG befürwortet eine aufrichtige wechselseitige Information und Diskussion über eine eventuelle oder tatsächliche HIV-Infektion durch gemeinsam verantwortungsbewusst handelnde Sexualpartner. Ziel dieser offenen Kommunikation ist ein Konsens über die zu treffenden Präventionsmaßnahmen für HIV und andere sexuell übertragbare Erkrankungen. Eine solche gleichberechtigte Entscheidung beugt jedem unterstellten oder realen kriminellen Charakter der HIV-Übertragung vor. Um das Risiko einer sexuellen HIV-Übertragung im Einzelfall so weit wie möglich zu verringern, empfiehlt die DAIG auch bei einer effektiven HIV-Therapie den Gebrauch von Kondomen.

Stellungnahme der Deutschen AIDS-Gesellschaft zur Frage der Infektiosität von Patienten unter HIV-Therapie (www.daignet.de)

Neu: Das DAIG-Zertifikat

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Wissenschaftliches Arbeiten für den SÖDAK: von links Pietro Vernazza, Marek Fischer, Brigitte Schmied und Jürgen Rockstroh

Für Fortbildungen in der HIV-Medizin kann bei der DAIG ab sofort ein fachliches Zertifikat beantragt werden. Die DAIG möchte damit zur Qualitätssicherung von Weiterbildungsveranstaltungen beitragen, um theoretisches wie praktisches Wissen auf höchstem Niveau praxisrelevant und verständlich verfügbar machen. Die DAIG beteiligt sich darüber hinaus aktiv an wissenschaftlichen Konzepten der Aus-, Weiter- und Fortbildung. Dies umfasst die Erarbeitung und Weitergabe von Informationen zur naturwissenschaftlichen, medizinischen, epidemiologischen, psychosozialen und sonstigen Forschung in der HIV-Medizin.

Um die Zertifizierung der DAIG zu erhalten, wird ein formloser Antrag zusammen mit dem ausgefüllten Qualitätsfragebogen an die Geschäftsstelle geschickt. Der Fragebogen kann auf der Homepage der DAIG heruntergeladen werden.

Auszeichnung für junge Wissenschaftler

Auf dem SÖDAK in St. Gallen wird die DAIG ihren Nachwuchsforscherpreis verleihen. Bewerben konnten sich Wissenschaftler, die jünger als 35 Jahre sind. Die beste in einem peer-reviewed Journal publizierte Arbeit aus dem Jahr 2008 bzw. 2009 wird unter den eingereichten Arbeiten ausgewählt. Vier Kandidaten haben sich bis Ende April 2009 um den mit 3.000 Euro dotierten Preis beworben. Der Preis steht für die aktive Nachwuchsförderung der DAIG, die einen Schwerpunkt in der Arbeit der Fachgesellschaft ausmacht.

Die DAIG auf dem SÖDAK:

•   DAIG-Sektion All Around Women Special am 25. Juni, 11.00-11.45 Uhr

•   DAIG-Arbeitsgruppe Universal Access am 25. Juni, 12.30-13.30 Uhr

•   KAAD-Mitgliederversammlung am 25. Juni, 17.00-18.00 Uhr

•   DAIG-Mitgliederversammlung am 25. Juni, 18.00-20.00 Uhr

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Meldungen

  • BIC/FTC/TAF in der HIV-Therapie

    30. Januar 2026: BICSTaR-Studie: Langzeitwirksamkeit im klinischen Alltag weiter

  • Chlamydien

    30. Januar 2026: Inanspruchnahme des Screenings erhöhen weiter

  • MERS

    29. Januar 2026: Impfstoffkandidat zeigt langanhaltende Immunantwort weiter

  • Nipah-Virus

    29. Januar 2026: Keine Gefahr für Europa weiter

  • HIV

    29. Januar 2026: Welche Jugendliche mit HIV profitieren von Vitamin D/Kalzium-Gabe? weiter

  • Respiratorische Viren

    29. Januar 2026: Aktuelles Infektionsgeschehen weiter

  • Newletter online

    Jeden Monat akutelle Informationen rund ums Thema HIV und sexuell übertragbare Erkrankungen.

    Für Ärzt_innen, Menschen mit HIV und alle Interessierten.

    Anmeldung hier

  • Doravirin

    28. Januar 2026: Was ist bei Doravirin anders? Video: Doravirin kurz erklärt weiter

  • Nachruf

    27. Januar 2026: Prof. Dr. Oliver Keppler weiter

  • Depot-Penicillin

    27. Januar 2026: Versorgungsmangel bei Benzylpenicillin-Benzathin weiter

  • Antibiotika

    23. Januar 2026: Trends in Deutschland 2010 – 2024 weiter

  • Sexuelle Gewalt

    23. Januar 2026: Neue Leitlinie zur Versorgung weiter

  • Appendizitis

    22. Januar 2026: Antibiotika bei unkomplizierter Appendizitis weiter

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    22. Januar 2026: Übersicht zu relevanten Änderungen 2025 weiter

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    22. Januar 2026: Die 14. IAS-Konferenz wird in Genf stattfinden. weiter

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    22. Januar 2026: Penisgröße beeinflusst Attraktivität weiter

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