Christoph Kolbe, Deutsche AIDS-Hilfe
Mit Lust informieren: ICH WEISS WAS ICH TU „reloaded“

Deutsche AIDS-HILFE e.V. LogoEinzige bundesweite Präventionskampagne für Schwule, Bisexuelle und andere Männer, die Sex mit Männern haben, startet mit modernisierter Webpräsenz noch zielgruppenorientierter durch.

Ich wiess was ich tu 'reloaded'

Seit mehr als fünf Jahren informiert die Kampagne ICH WEISS WAS ICH TU der Deutschen AIDS-Hilfe zur HIV- und STI-Prävention für Schwule, Bisexuelle und andere Männer, die Sex mit Männern (MSM) haben. Ein zentrales Element der Kampagne ist die Berücksichtigung der Lebensweisen und Realitäten der Zielgruppe: So werden authentische und differenzierte Schutzbotschaften kommuniziert, die die bekannten Grundregeln „Kondome schützen“ und „Beim Blasen raus bevor’s kommt“ ergänzen. Mit diesem Ansatz hat ICH WEISS WAS ICH TU einen festen, identitätsstiftenden Platz in der Community. Zur breiten Akzeptanz tragen auch die Kampagnengesichter bei, authentische Männer, die verschiedene Themen mit eigenen Erfahrungen (re-)präsentieren. Sie können ihre Präventionsbotschaften glaubwürdig vermitteln und erreichen durch die direkte und emotionale Ansprache die unterschiedlichen Sub-Zielgruppen gleichermaßen, unabhängig von Alter, Region, Interessen oder HIV-Status.

Zu Beginn des Jahres ist ICH WEISS WAS ICH TU nun mit der komplett überarbeiteten Website www.iwwit.de neu durchgestartet: Die Informationen werden zeitgemäß, übersichtlicher und somit schneller auffindbar präsentiert, bekannte und neue Kampagnengesichter laden anhand ihrer persönlichen Geschichten dazu ein, sich „mit Lust zu informieren“. Die Informationen stehen per Videoclips, Fotogalerien oder Interviews zur Verfügung. Gerade mit Blick auf die technischen Möglichkeiten entspricht die neue Seite den aktuellen Standards: In einer Zeit, in der Smartphones und Tablets zum Alltag gehören, passt sich die Website automatisch an solche mobilen Geräte an.

Neben den Kampagnengesichtern gibt es ein Frage-Antwort-Spiel, das spielerisch an Präventionsthemen heranführt, ebenfalls hilfreich ist das überarbeitete und erweiterte Wissenscenter, in dem man mit wenigen Klicks qualitativ gesicherte Informationen über HIV und Safer Sex findet. Hinzu kommen weitere Themen, die zur schwulen Realität gehören, wie andere sexuell übertragbare Infektionen, Drogengebrauch oder Partnerschaftsmodelle. Die Informationen werden den entsprechenden Zielgruppen adäquat kommuniziert und in einer unaufgeregten Sachlichkeit vermittelt.

Man kann doch auch Spass haben, wenn man sich schützt.

Bei den Services sticht der neue Online Health Support hervor, der Ratsuchenden individuelle Unterstützung anbietet: Speziell ausgebildete Männer stehen bei Fragen zur Verfügung und informieren kostenlos und vertraulich. Dieses Tool, das von der Deutschen AIDS-Hilfe entwickelt wurde, kann ohne Schwierigkeiten in die Oberfläche jedes interessierten schwulen (Chat-)Portals integriert werden.

Ebenfalls auf der Höhe der Zeit ist die Kampagne bei den Sozialen Medien. Ein eigener Blog thematisiert regelmäßig und ausführlich Facetten des schwulen Lebens, und mit einer Facebook-Fanseite zeigt ICH WEISS WAS ICH TU täglich mit knappen Infos zum aktuellen Tagesgeschehen sowie mit kurzen Präventionsbotschaften Präsenz in der Zielgruppe Präsenz. Dank dieser Formate besteht auch eine verbesserte Möglichkeit der Interaktion. „Fans“ sind nicht nur klassische Rezipienten, sondern können kommentieren, nachfragen oder auch kritisieren und sich durch eine solche Teilnahme noch besser mit der Kampagne identifizieren.

Der Erneuerungsprozess geht auch nach dem Relaunch weiter, denn das Angebot wird wissenschaftlich evaluiert und kontinuierlich ausgebaut. Neue Themen kommen dazu, neue Gesichter und Geschichten. ICH WEISS WAS ICH TU bleibt spannend – und damit für die Zielgruppe nachhaltig attraktiv



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