ViiV Healthcare 
Positiv Umdenken

HIV-Infektionen überall auf der Welt behandeln, Stigmatisierung reduzieren, „positives Umdenken“ fördern – auf diesen Nenner lässt sich das Engagement von ViiV Healthcare bringen.

positiv umdenken

Die Erforschung neuer und besserer Medikamente im Kampf gegen HIV ist wichtig. Aber ViiV tut noch mehr: Neben freiwilligen Lizenzvergaben und Vorzugspreisen für einen breiteren Medikamentenzugang, sollen mit dem 1992 gegründeten weltweiten Hilfsprogramm Positive Action kleine Initiativen unterstützt werden, die den Patienten direkt vor Ort helfen. Ziel von Positive Action ist, Stigma und Diskriminierung abzubauen sowie Gewalt gegen HIV-Risikopopulationen zu verhindern. Gegen Stigma und Diskriminierung setzt sich ViiV Healthcare aber auch in Deutschland ein.

Nachweisgrenze on tour

In Deutschland unterstützt ViiV die Arbeit der Deutschen AIDS-Hilfe und der Deutschen AIDS-Stiftung mit regelmäßigen Spenden. Auch kleinere Organisationen erhalten Zuwendungen für konkrete Einzelprojekte. Im vorigen Jahr schrieb ViiV erstmals das deutschlandweite Förderprojekt „Positiv Umdenken“ aus. Dessen Ziel ist es, HIV-positive Menschen in Deutschland messbar und nachhaltig zu unterstützen. Die Förderanträge wurden von einem neutralen Ausschuss bewertet, der aus Vertretern der Deutschen AIDS-Hilfe, der Deutschen AIDS-Stiftung und des Expertennetzwerkes HIV/Hepatitis e.V. bestand.

Diese Jury entschied sich für das Projekt „Nachweisgrenze on tour“ der Hamburger AIDS-Hilfe. Projektleiter Christian Giebel plant in den kommenden Monaten rund 30 Veranstaltungen in Norddeutschland, die es in dieser Form bisher noch nicht gab: Infotainment-Veranstaltungen, bei denen er Videoclips zeigen und provozierende Fragen stellen wird. Ein historischer Abriss soll zeigen, wie sehr sich das „alte“ AIDS der achtziger Jahre vom „neuen“ AIDS der Gegenwart unterscheidet. Denn noch immer wissen viel zu wenige Menschen, dass die Diagnose „HIV-positiv“ schon lange kein Todesurteil mehr ist. „Ich möchte Gedanken und Diskussionen anstoßen“, sagt Christian Giebel, „es gilt der Grundsatz, dass Akzeptanz ein Recht für jeden Menschen ist – immer und überall.“

Sylvia Urban, Vorstandmitglied der Deutschen AIDS-Hilfe, hat sich im Beratungsausschuss für Giebels Projekt eingesetzt, weil es „Prävention mit Maßnahmen gegen Diskriminierung verbindet.“ Für Engelbert Zankl vom Expertennetzwerk HIV/Hepatitis war ein wichtiges Kriterium: „Dieses Projekt ist völlig neuartig.“ Und Dr. Ulrich Heide, Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung, ergänzt: „Wir waren uns im Beratungsausschuss schnell einig: Dieses Projekt ist besonders innovativ.“

Jörg Korell, Leiter der Hamburger AIDS-Hilfe, verweist darauf, dass „unsere Bordmittel begrenzt sind. Da hilft es uns sehr, dass ViiV dieses Projekt unterstützt.“

Umdenken Tag

Die MitarbeiterInnen von ViiV Healthcare engagieren sich übrigens auch ganz persönlich: Einmal im Jahr gibt es einen „Umdenken Tag“, an dem das ViiV-Team bei einem sozialen Projekt mit HIV-Bezug mitarbeitet. Voriges Jahr gab es dabei eine Straßenumfrage für die Münchener AIDS-Hilfe. Mit erfreulichen und schockierenden Ergebnissen: So würden nur 2 von 100 Befragten ihren Partner nach einer positiven HIV-Diagnose nicht mehr küssen. Aber: 20 Prozent würden den Bäcker wechseln, wenn sie wüssten, dass er HIV-positiv ist.

Es bleibt also noch viel zu tun.


Das Team von ViiV Healthcare beim „Umdenken-Tag“ auf dem Münchner Marienplatz
Das Team von ViiV Healthcare beim „Umdenken-Tag“ auf dem Münchner Marienplatz

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