Deutsche Aids-stiftung: 170 Tausend Euro für Familien in 2019 Bereitgestellt
Deutsche AIDS-Stiftung LogoFamilienhilfen sind Zukunftshilfen

„Wenn alle Bande sich auflösen, wird man zu den häuslichen zurückgewiesen.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Dass die Familie in schwierigen Zeiten zusammenhält und für jeden ein sicherer Hafen ist, wünschen sich die meisten Menschen. Manchmal klappt es von selbst, manchmal braucht es Hilfe von außen. Wenn HIV oder Aids ein Thema in Familien wird, kümmert sich die Deutsche AIDS-Stiftung nach ihren Möglichkeiten darum, dass die „häuslichen Bande“ nicht reißen.

Mit den Weihnachtshilfen hat die Stiftung 550 Familien glücklich gemacht © Dieter Schütz, pixelio
Mit den Weihnachtshilfen hat die Stiftung 550 Familien glücklich gemacht
© Dieter Schütz, pixelio

Menschen, die sich an die Stiftung wenden müssen, sind in angespannten Situationen. Sie schreiben uns von Mobbing, von ihrer Familiensituation, wie sie versuchen zurecht zu kommen. Immer fragen sie bei der Stiftung um Hilfe, weil ihr Budget für die nötigsten Dinge nicht reicht – für sich und ihre Kinder.

Das Zuhause sichern

Finanzielle Sorgen können für Familien zur Zerreißprobe werden, vor allem Alleinerziehende kommen schnell in Nöte. Das Zuhause wird dann besonders wichtig – als Rückzugsort und „Zentrale“. Deshalb unterstützt die Stiftung Familien unter anderem beim Erhalt ihrer Wohnung. Diese Hilfen machen den größten Teil der Stiftungs-Einzelhilfen aus. Ist die Wohnung in schlechtem Zustand und sind alle finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft, hilft ein Zuschuss für Wandfarbe, das Zuhause wieder zu einem Ort zu machen, an dem man gerne lebt. Kinder wachsen, brauchen Stauraum für Hosen, Jacken, Pullover oder dringend neue Winterkleidung. Gehen Betten – meist gebraucht gekauft – kaputt, ist die schnelle Hilfe der Stiftung besonders wichtig. Denn um Kraft für den Alltag zu haben, ist ein funktionierendes Zuhause die wichtigste Basis.

Auszeit und Zusammensein gehört bei den Familienprojekten auch dazu © Foto AJS, Hamburg
Auszeit und Zusammensein gehört bei den Familienprojekten auch dazu
© Foto AJS, Hamburg

Fachleute beraten Familien

Die Familienhilfen der Deutschen AIDS-Stiftung richten sich auch auf Projekte für HIV-positive Eltern und ihre Kinder. Zum Beispiel die Familienschulung der Infektionsambulanz der Uniklinik München oder die Wochenendfreizeit der AG Kinder- und Jugendschutz in Hamburg. Beide Angebote fördert die Stiftung seit vielen Jahren. Hier haben Kinder wie Eltern eine kleine Auszeit, die guttut, sprechen mit Expertinnen und Experten, die alle Fragen zu HIV beantworten, und treffen andere, die in einer ähnlichen Situation sind. In beiden Projekten kommt auch die Frage nicht zu kurz, wie und wann Kinder über die Infektion der Eltern erfahren sollen. Wichtig und von der Stiftung mitfinanziert ist die (Klein-)Kinderbetreuung, damit Freiräume für alle möglich sind.

Weihnachtshilfen für Familien

Für Familien sind die Weihnachtshilfen der Stiftung seit 15 Jahren eine wichtige Stütze. 2019 konnte die Stiftung bundesweit 550 Familien mit 1.091 Kindern aus ihrem Weihnachtshilfe-Fonds helfen. Diesmal mit einem Förderzuschuss von 40.000 Euro durch Sternstunden e.V.

Für die Kinder bedeutet dies mehr als ein bisschen Lego, eine Puppe, ein ersehnter Konzertbesuch. Nach den
Ferien von einem schönen Weihnachtsfest erzählen zu können, ist für die Jungen und Mädchen mindestens genauso wichtig, oft sogar noch wichtiger.

Bitte unterstützen Sie uns, damit wir auch in Zukunft bedürftigen Menschen mit HIV und Aids helfen können:

Sparkasse KölnBonn · BIC: COLSDE33 IBAN: DE85 3705 0198 0008 0040 04


Ausgabe 1 - 2020Back

DAIG LogoDGI LogoDSTIG LogoPEG Logo

Meldungen

  • Bakteriophagen

    12. Mai 2026: Delta G Avaris GmbH hat Produktionsstandort in Hannover weiter

  • Prostatakarzinom

    12. Mai 2026: Testosteron verbessert sexuelle und körperliche Funktion weiter

  • Harnwegsinfekt

    10. Mai 2026: Was ist besser? Fosfomycin, Nitrofurantoin, Pivmecillinam? weiter

  • Sexualmedizin

    08. Mai 2026: Sexuelle Erregung führt zu „Tunnelblick“ weiter

  • Newletter online

    Jeden Monat akutelle Informationen rund ums Thema HIV und sexuell übertragbare Erkrankungen.

    Für Ärzt_innen, Menschen mit HIV und alle Interessierten.

    Anmeldung hier

  • Long COVID

    07. Mai 2026: Vier Arzneimittel verordnungsfähig weiter

  • Depotpenicillin

    07. Mai 2026: Engpass bis Ende 2026, Ware aus dem Ausland vorhanden weiter

  • Hantavirus

    06. Mai 2026: ECDC schickt Experten an Bord weiter

  • Hygiene

    06. Mai 2026: Welche Maßnahmen schützen vor Krankenhausheimen? weiter

  • Sucht

    06. Mai 2026: Was treibt die problematische Internetnutzung? weiter

  • EUCAST

    05. Mai 2026: Warnung zur Testung von Amphotericin B weiter

  • EUCAST

    05. Mai 2026: Leitfaden Cephalosporine bei S. aureus aktualisiert weiter

  • Hantavirus

    05. Mai 2026: WHO Information und Fälle weiter

  • Haemophilus influenzae

    04. Mai 2026: Protrahierter Ausbruch in Hamburg weiter

  • Tuberkulose

    04. Mai 2026: Point-of-care Diagnose durch Abstrich weiter

  • MAIT: Symposium von Gilead Sciences

    01. Mai 2026: Risiko für Interaktionen verringern weiter

Ältere Meldungen weiter

Diese Website bietet aktuelle Informationen zu HIV/Aids sowie zur HIV/HCV-Koinfektion. Im Mittelpunkt stehen HIV-Test, Symptome und Auswirkungen der HIV-Infektion, Behandlung der HIV-Infektion, HIV-Medikamente mit Nebenwirkungen und Komplikationen, Aids, Hepatitis B und C. Ein Verzeichnis der Ärzte mit Schwerpunkt HIV ergänzt das Angebot.