CROI 2013 
ART mit guter ZNS-Gängigkeit nicht besser
Atlanta, 4. 3. 2013
Milde neurokognitive Defizite besserten sich unter einer
gezielten ZNS-wirksamen Therapie nicht mehr als unter konventioneller
Behandlung.
In einer kleinen Studie der Gruppe um Scott Letendre, San
Diego, wurden 59 Patienten mit HAND (HIV-associated neurocognitive disorder)
entweder mit einer besonders ZNS-wirksamen ART oder nach gängigen Leitlinien
behandelt.
Die detaillierte neurokognitive Untersuchung der Patienten
zeigte keinen relevanten Unterschied zwischen den Gruppen. Im Liquor fand sich
unter der ZNS-gezielten Therapie sogar seltener eine komplette virologische
Suppression. Dies Ergebnis könnte – so die Autoren – am niedrigeren CD4-Nadir
und der häufigeren HCV-Koinfektion in der ZNS-Gruppe liegen.
Ellis R,
Vaida F, Letendre S, et al.
A randomized, controlled trial of a central nervous
system–targeted ART strategy for HIV associated neurocognitive disorders.
Program and abstracts of the
20th Conference on Retroviruses and Opportunistic
Infections; March 3-6, 2013; Atlanta, Georgia. Abstract 20.
CROI 2013
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