IAS 2013 
Fibroscan als guter Prädiktor
Kuala Lumpur, Malaysia, 1.7. 2013
Die nicht-invasive Messung der Lebersteifigkeit ist ein zuverlässiger
Prädiktor für Komplikationen und Tod.
Bislang war die Punktion und
Leberhistologie Methode der Wahl zur Beurteilung des Schweregrads von
Lebererkrankungen. Eine spanische Studie zeigt nun, dass der Fibrosan auch bei
HIV/HCV-Koinfizierten die Progression der Lebererkrankung vergleichbar gut
vorhersagen kann.
In der spanischen Studie
wurden Daten von Koinfizierten in den Jahren 2005-2011 ausgewertet, bei denen
sowohl eine Biopsie als auch ein Fibroscan durchgeführt wurde. 90% der
Patienten waren antiretroviral behandelt, hatten Genotyp 1 oder 4. Zwei Drittel
hatten eine Hepatitis C-Therapie hinter sich. 27% hatten eine F3 bzw.
F4-Fibrose.
Insgesamt wurden bei 12
Patienten Aszites, bei vier eine gastrointestinale Blutung und bei zwei eine
hepatische Enzephalopathie beobachtet, wobei der Fibroscan insbesondere bei
Zirrhose ein besserer Prädiktor war.
Macías J et al.
Prediction of survival and decompensations
of cirrhosis among HIV/HCV-co-infected patients: a comparison of liver
stiffness versus liver biopsy.
7th IAS Conference on HIV Pathogenesis,
Treatment and Prevention, 2013, Kuala Lumpur, abstract TUAB0103.
IASL 2013
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