14. EACS 2013 
Simeprevir bei Koinfektion: Nicht bei allen gleich gut
Die Simeprevir-basierte Tripletherapie schnitt bei Patienten
mit GT1b und Relapsern am besten ab.
An der Studie C212 nahmen 106 Koinfizierte (naiv, Relapse,
partielle Response, Nonresponse) teil. 82% hatten einen GT1a und 12% hatten
eine Zirrhose. Sie erhielten 12 Wochen eine Simeprevir-basierte Tripletherapie
gefolgt von 12 bzw. 36 Wochen pegIFN/RBV.
Ergebnisse
Bei 90% konnte die Therapie auf 24 Wochen verkürzt werden.
Insgesamt erreichten 74% der Patienten die SVR12. Es gab
jedoch unter den Subgruppen relevante Unterschiede und zwar
79% der Therapienaiven
87% der Relapser
70% der partiellen Responder
57% der Nullresponder
89% mit GT1a
71% mit GT1b
67% mit GT1a und Q80K
72% mit GT1a ohne Q80K
Unter der Therapie kam es zum virologischen Versagen bei
9% der Therapienaiven
20% der partiellen Responder
39% der Nullresponder
Bei 79% waren HCV-Mutationen nachweisbar.
Die Verträglichkeit von Simeprevir war sehr gut.
Dieterich D
et al.
Simeprevir (TMC435) plus
peginterferon/ribavirin in patients co-infected with HCV genotype-1 andHIV-1:
primary analysis of the C212 study.
14th European AIDS Conference,
Brussels, abstract PS9/5, 2013.
Abb. www.natap.com
14. EACS 2013 
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